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Erstes Interview

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Felix Cyano

 

Auf der Reise zum Lichtmenschen

Interview mit Felix Cyano am 3.4.2011

Herr Cyano, wer sind Sie?

FC. Das ist eine schwierige Frage. Wer sind Sie? Ein Journalist, ein Mann, ein Schwuler, ein Grüner oder Roter?

Felix Cyano ist ein Mensch mit großer Lust an Erkenntnis und ein Zweifler an Dogmen und Axiomen. Dem Aristoteles fühle ich mich näher als dem Pythagoras.  Lust bereitet mir, hinter das Scheinbare und Offensichtliche der Dinge zu sehen und Verborgenes aufzuspüren.

Meine Mission ist, die Menschen über einen Zusammenhang zwischen Ernährung und Krankheiten aufzuklären. Gesundheit ist die Abwesenheit von Krankheiten. Dazu gehören die so genannten Zipperlein an die sich jeder Mensch im Laufe seines Alterungsprozesses gewöhnen muss.

Ich habe eine Lehre entwickelt, die den Zusammenhang zwischen Ernährung und Erkrankung in einem neuen und eigenen Zusammenhang erklärt. Ich kann diese Lehre anhand der Befunde der Paläontologie  und der vergleichenden Anatomie herleiten. Ich kann es untermauern mit Ergebnissen weltweiter klinischer Studien, vor allem im Bereich der DNA-Transkription. Und schließlich schöpfe ich meine Erkenntnisse aus religionshistorischen Dokumenten der großen Heilslehren und ihrer Methoden Heil zu geben.

Frage: Das klingt alles nicht sehr religiös, warum dann dieser Text auf Ihrer Missions-Webseite? Der Text enthält alle Elemente einer Erlösungsreligion, von der Gefahr bis zum Weg in das Licht. Jetzt erzählen Sie mir was von Wissenschaften…

FC. Sie haben vollkommen Recht, das ist ein Widerspruch. Ich hatte Phasen extrem erkenntnisreichen Lernens. Es war das Erkennen von Zusammenhängen in Dauerserie. In der Wissenschaft nennt man es Gedankenblitze, der religiöse Intellektuelle nennt es Erleuchtung. In beiden Fällen erfährt der Belichtete die Offenbarung einer Wahrheit. In der Wissenschaft muss diese dann belegt werden. In der Religion muss sie vom zuständigen Religionsverwalter beglaubigt und bestätigt werden.
Leider hören alle mir bekannten Menschen nach dem dritten Satz über DNA, RNA, Gensequenzen, Basenpaare oder Mikrotubilie  auf, mir zuzuhören. Dabei ist meine Erkenntnis und die daraus abgeleitete Botschaft ganz einfach: iss keine Kohlenhydrate und Du wirst ein neuer Mensch. Damit entstehen aber zwei neue Fragen: warum denn ausgerechnet keine Kohlenhydrate und warum soll ich ein neuer Mensch werden? Und schon stehe ich erneut vor der Frage: was ist der beste Weg, meine Gedanken verständlich zu machen.

Schließlich bin ich zu dem Schluss gekommen, die Botschaft als einen messianischen Text zu verfassen. Die Johannes-Apokryphen und der Erweckungsruf haben mich sehr tief berührt. Den Erweckungsruf kann ich nicht ohne Tränen vorlesen. Vielleicht ist es mein Antwortbrief an Bruder Johannes. Das Bedürfnis, in seiner Sprache und seinen Bildern zu beschreiben, ich habe verstanden, ich habe es erkannt, ich bin wach.

Frage: Auf Ihrer Webseite wollen Sie sich also erklären? Wollen Sie den Menschen eine neue Heilslehre verkünden?

FC. Ja, wenn Sie so Fragen, dann in jedem Fall ja. Meine wesentlichste Quelle sind die Heilslehren. Insofern kann der Extrakt daraus auch als Heilslehre angesehen werden. Heil im Sinne von Heilung und die Heilslehre im Sinne von Anleitung, sich zu heilen und heil zu bleiben.
Nur wenn man wirklich glaubt ist man auch bereit, diesen schweren Weg auf sich zu nehmen und sein Leben radikal zu verändern. Wenn man sich auf eine Sache nicht nur mit dem Kopf sondern auch mit dem Herzen und der Seele einstellen kann, erzeugt das ungeahnte Energien, die für den Prozess sehr wichtig sind. Dabei geht es um nicht mehr und weniger als neu zu erlernen, sich gesund zu ernähren.

Frage: Also eine religiös angehauchte Diät, die Felix-Cyano-Diät?

FC. Wenn es dadurch verständlich und nachvollziehbar wird, dann ja. Aber es ist mehr. Das Abnehmen ist nur ein Teil des Prozesses, wenn auch der sichtbarste und intensivste. Auf dem Weg zur Erleuchtung war bei allen Heilslehren die Reinigung des Körpers und Geistes das erste Gebot, der erste Schritt überhaupt. Als ich damit begann meine Ernährung umzustellen, nahm ich innerhalb von anderthalb Monaten 15 Kilogramm ab.
Mein BMI zeigte mir immer eine leichte Verfettung an. Sport und eine angeblich ausgewogene Ernährung änderten nichts daran, diese Schwelle die man niemals überschreiten will, immer wieder nach oben anpassen zu müssen. Es ist verflixt und die Welt ist voller Wunderdiäten und Wunderpillen die nichts bringen, als noch dicker zu werden. In den 90er Jahren war mein Traumziel noch 70 Kilo, in den letzten Jahren war es dann die 80-Kilo-Schwelle und zwischendurch überschritt ich auch schon die 90 Kilo. Der gleitende Durchschnitt ragte tief in den Übergewichtshimmel.
Mit meiner eigenen Diät ging es dann ziemlich flott. So flott, dass mich Bekannte und Freunde nicht mehr erkannten. Das zeigte mir ein erstes Mal, dass ich wohl gar nicht so falsch liegen würde. Meine Askese beschränkte sich auf Kohlenhydrate und Fette. Denn Askese heißt nicht, sich der Welt des guten Geschmacks zu entziehen. Askese heißt die Schlüsse aus den gewonnen Erkenntnissen zu ziehen und diese mit dem Verstand anzuwenden.

Ein dicker Religionsverwalter gerät rasch in Verdacht Wasser zu predigen und Wein zu saufen. Und tatsächlich ist in den großen Weltreligionen der Trend zu beobachten, dass die Askese aus dem Kanon gestrichen wird. Die asketischen Kulte in der Gemeinde werden längst durch kreative Auslegung der Lehre umgangen. Askese wird nicht ernst genommen weil die Bedeutung des dahinter liegenden Sinns verloren gegangen ist. Dabei geht es genau nur darum.
Es gibt wunderbare Texte des Dalai-Lamas über die transzendente Schönheit der Grünen Tara in den von Mönchen tradierten Buddha-Gemälden. Es sind allgemeinphilosophische Assoziationen  im Spannungsfeld zwischen sinnlicher Rezeption und Gedankenmodulationsvarianzen. Dabei breitet die grüne Tara vor sich die buddhistischen Utensilien der Lichtmenschwerdung aus und hält sie auch noch in den Händen. Das wird jedoch nicht mehr verstanden.

Frage: Und Sie wissen was es bedeutet?

FC. Ich sehe mir die seit Generationen unendlich oft und genauestens reproduzierten heiligen Bilder an und sehe Stoßzähne – also Tierhorn, ich sehe den Blauen Lotus und einen kochenden Kessel mit einer teerartigen Substanz. Ich sehe Kugeln in den Farben der Pflanzenfarbstoffe und bestimmte Tiere. Durch meine naturwissenschaftlichen Studien kann ich erklären, warum Tierhorn so deutlich präsentiert wird. Ich habe eine Erklärung dafür, warum sie den blauen Lotus in der Hand hält.
Ob auf Bildern oder in Texten, hier sind Methoden überliefert, die den Prozess der Wandlung des menschlichen Körpers unterstützen. In den asiatischen Heilslehren sind es vor allem die Pflanzen, bei den Ägyptern waren es die Metalle. Im Hinduismus ist es das Soma, also sauer vergorene Milch, gemischt mit dem Saft einer geheimnisvollen Pflanze. Es führen jedoch viele Wege zum Ziel, wenn man versteht, worum es eigentlich dabei geht.

Frage: Sie verstehen sich als neuer Messias?

FC. Nein, in meinem Selbstverständnis empfinde ich eine solche Rolle als anmaßend. Im Alltag erlebe ich jedoch genau so etwas. Ich werde als durchgeknallter Egomane in seiner Midlife Crisis wahrgenommen. Ich muss mich für mein Äußeres rechtfertigen und versichern, dass ich nicht Krebs im Endstadium habe. Religiöse Motive werden schnell akzeptiert, medizinische Experimente im Selbstversuch eher nicht.

Zwischen militärisch organisierten Sekten und medial präsenten Quacksalbern ist es herausfordernd, Gehör zu finden. Aber darum geht es, das ist die Mission.
Wer emotional blockiert ist wird nur halbherzig bei der Sache sein. Insofern will ich mit meinen Ratschlägen Mut spenden, sich zu trauen, es auszuprobieren.Vor allem aber will ich zeigen, wie es wirklich funktioniert. Ich habe es an mir selbst bewiesen.
Vielleicht sind die ersten Motive für die Zyano-Askese eher egoistisch:  schlank werden und weniger Geld für Speisen und Getränke ausgeben. Diese zunächst sehr egoistischen Motive können eine gute Grundlage sein, sich mit Lust auf den tatsächlichen Weg zu begeben. Wir haben nichts zu verlieren, außer unsere Pfunde. Aber wir haben eine neue Welt zu gewinnen.

Frage: Und worum geht es in dieser neuen Welt?

FC. In den Heilslehren wird es unterschiedlich beschrieben. Letztendlich geht es um die Auferstehung in einer neuen körperlichen und geistigen Qualität. Mit großer Disziplin, so wird versprochen, ist diese Wandlung möglich. Den großen Qualitätssprung erreichen nur Wenige. Aber auch der Gemeinde wird ein Mehrwert versprochen. Ob man den Göttern wohl gesonnen ist, erfährt man zuerst an der eigenen Gesundheit und dem eigenen Wohlbefinden. Wenn der Kultus in seiner Anwendung versagt, wird im Katholizismus die Metapher der Prüfung benutzt, Leiden zu erklären. Letztendlich hat jedoch die Heilslehre versagt, sie soll doch heilen und nicht prüfen. Die Erleuchtung und Glückseligkeit wird in eine Zeit nach dem Tod verlegt. Das sind die Reste einstmals stolzer Regelwerke, Körper und Geist gesund zu halten und ohne schmerzhafte körperliche Gebrechen, älter zu werden ohne zu altern.
In den Industriestaaten wurden die Heilslehren durch die  medizinischen Dienstleistungen abgelöst. Das ist die Geisel der Aufklärung. Universitäre Gedankenmodelle werden für die Realität gehalten. Auf der Basis dieser Axiome werden dann Therapien und Heilmittel entwickelt, es muss nur wissenschaftlich sein.
Am erfolgreichsten ist die Pharmaindustrie mit Wirkstoffen die sie aus uralten Heilkräutern extrahiert haben. Bestes Beispiel ist die Spalttablette und ihr Wirkstoff Acetylsalicylsäure. Extrahiert wurde er aus der Weidenrinde, einem Hausmittel gegen Schmerzen und Fieber. Die Wirksamkeit belegen dann klinische Studien und nur selten theoretische Modelle von den Wirkzusammenhängen chemischer Reaktionen im menschlichen Körper.

Die Naturwissenschaften sind auf einer großen Entdeckungsreise in das letzte Atom. Mit großen Kinderaugen werden unendliche Information gesammelt. Das ist sehr beeindruckend. Sie verlieren sich jedoch im Pigmentzählen an einem zufälligen Druckfehler in einem Riesenposter. So können sie wunderbar über die Typen und Muster von Pigmentverläufen forschen, was damit abgebildet wird, können sie nicht erkennen. Die methodisch sinnvolle Analyse Pars pro toto hat das toto aus den Augen verloren.
Am menschlichen Körper entdeckte Prozesse werden von Biologen mit dem Axiom rationaler Sinnhaftigkeit der „Mutter Natur“ und einem schneller, höher, weiter Evolutionsmodell erklärt. Der menschliche Körper wird als die höchste Stufe der Evolution angesehen. Es ist ein makelfreier Organismus. Nur komisch, dass er bei dieser krönenden Vollkommenheit so viele schreckliche Krankheiten bekommen kann. Er selbst kann es nicht sein, er ist ja vollkommen. Dafür wird ein unsichtbarer Feind inszeniert, die Viren und die Bakterien. Erstaunlicher Weise werden die Pilze fast schon kameradschaftlich behandelt.

Was aber, wenn sich in der Evolution etwas Fremdes in den menschlichen Organismus eingenistet hat? Ein Parasit, der von den Eltern an die Kinder weiter gegeben wird und sich von Generation zu Generation immer perfekter assimiliert? Wie kann mit heutiger wissenschaftlicher Sicht auf den menschlichen Körper so etwas entdeckt werden? Gar nicht. Es ist ja menschliches Gewebe, das höchste und anmutigste überhaupt. Krankheit wird als die körperliche Ausnahme des Kranken postuliert. Dass jeder menschliche Organismus mit einem todbringenden Parasiten befallen ist, darüber schreibt höchstens Stephen King.

Jeder hat es also muss es für irgendetwas nützlich sein. Plausible Erklärungen sind schnell gefunden und postulieren sich so als Grundwahrheit, die nicht mehr hinterfragt wird. Aber gerade diese Grundwahrheiten anzuzweifeln, schafft neue Perspektiven und Einsichten.
Für das weiße Bauchfett wird beispielsweise die letzte Eiszeit herangezogen. Fettreserven geben angeblich in energiearmen Zeiten eine zusätzliche Stoffwechselreserve. Auf der anderen Seite steht die Menge des weißen Bauchfettes direkt proportional zum Risiko, an Zucker oder einer Herz- Kreislauferkrankung zu sterben. Ist der Preis, die nächste Eiszeit besser zu überstehen, an seinem Eiszeit-Energiepolster krank zu werden und an seinen Erkrankungen zu sterben? Schlanke Menschen werden älter und bleiben dabei auch noch vitaler. Ihr Preis, bei der nächsten Eiszeit werden sie drei Tage früher verhungern. Aber dieses Eiszeitmodell ist schon in seiner ganzen Konstruktion absurd. Ein dicker Körper benötigt für seine Reproduktion ungleich mehr Energie als ein schlanker. Wenn wir also von einer Nahrungsknappheit ausgehen, würde ein Dicker früher eingehen. Ein heutiger Organismus braucht alle zwei Stunden seinen Kohlenhydratschub, sonst wird er fuchsig. Abnehmen belastet den Organismus und liefert keinesfalls Reserven.
Die Zunahme des weißen Bauchfettes ist in den Industriestaaten Gesundheitsproblem Nummer eins. Und wenn die Entwicklung so weitergeht, sind in 20 Jahren alle 14jährigen zuckerkrank mit Diabetes Typ II.  Eigentlich neigten Jugendlich einmal eher zu der entgegengesetzten Form eines „Gestörten“ Zuckerstoffwechsels. Sie sind eigentlich“ unterversorgt“.

Die Hefepilze der Weinhefe wandeln so lange Zucker in Alkohol um, bis sie daran sterben. Vielleicht ist es unser Schicksal, die Bühne dieses Planeten wieder zu verlassen weil wir durch falsche Ernährung immer weiter verfetten und unser schwaches Immunsystem mit 25 wegen einer trivialen Entzündungskrankheit aufgibt.

Die Mechanismen und Zwänge sind perfekt abgestimmt. Wir haben kaum noch eine Chance da raus zu kommen. Wir werden industriell mit Energie versorgt die energetisch explosiv ist. Viele Menschen tragen Energiereserven als weißes Bauchfett mit sich herum, die würde ausreichen, sie auf den Mond zu schießen.

Ganz offensichtlich läuft da etwas vollkommen aus dem Ruder. Es ist eine Epidemie, die vor nichts halt macht. Selbst der bewußte Ökoverzehrer verfettet langsam. Er weiß nicht das es egal ist, ob der Zucker ökologisch oder sonstwie angebaut wurde. Es ist der Zucker selbst und nicht die Pflanzenschutzmittel die verhindern, dass der Zucker bereits vor der Ernte metabolisch verdaut wird. Cleverer Weise wurde auch erkannt, dass das Nitrierpökelsalz krebserregend sei. Als Ersatz kommt dafür Zucker zum Einsatz. So gibt es kaum noch eine Wurst, die nicht gezuckert ist. Im Öko-Laden mit biologisch dynamischen Rohrzucker. Zucker bleibt Zucker und ist, egal ob „biologisch“ oder nicht, ein tödliches Depotgift.

Durch den hemmungslosen Zuckerkonsum werden Menschen bereits in der frühen Jugend abhängig von Insulin. Ich kann jedoch nicht sehen, dass diese absurde Situation tatsächlich bei ihrer Ursache gepackt und beseitigt werden würde. Vielmehr werden die Medikamente perfektioniert, diesen kranken Körper möglichst lange in seinem Zustand überleben zu lassen. Mit dem hippokratischen Eid hat das in meinen Augen nichts zu tun.
In diesem Zusammenhang versucht sich gerade ein ganz neuer Zweig der Humanmedizin zu etablieren, die aktive Sterbehilfe. Wo die Medizin versagt hat, Menschen in ihrer endlosen schmerzhaften Pein zu helfen, bieten sie sich an, professionell der ganzen Sache ein Ende zu bereiten. Wahrscheinlich wird es irgendwann Prämien an den Hausarzt geben, wenn er die alte Oma zur Sterbehilfe in eine freundliche Klinik überweist, bezahlt von der gesetzlichen Krankenkasse. Und wieder sind die Mitglieder privater Kassen im Vorteil, sie erhalten den Giftcocktail aus der Hand des Chefarztes.

Frage: Aber was ist die Alternative?

Folge der Lehre des Felix Cyano und Du wirst auferstehen als Lichtmensch. Das soll das Ziel sein. Ich empfehle nichts, was ich nicht selbst vorgelebt und ausprobiert habe. Es ist ein Selbstexperiment das meine Lehre belegen oder wiederlegen soll. Nur so kann ich es beweisen. Sonst bin ich genauso ein Theoretiker wie jene, die eine wirkungsvolle gesunde Lebensweise erfinden und dann an Zucker Typ II sterben.

Mein Versuch isst es einen Weg zu finden, der es Jedem ermöglicht auf eine entspannte Weise die Transformation des eigenen Körpers erleben zu können.

Frage: Wie sieht dieser Transformationsprozess aus? Ist er riskant?

FC. Er beginnt mit der Umstellung der Ernährung, das ist der Schlüssel. Nur ein fettfreier Körper kann seinen Metabolismus abschütteln. Abnehmen bedeutet, zu frieren. Wer also im Herbst oder Winter startet, sollte sich rechtzeitig nach genügend Wärmequellen umsehen. Der Speiseplan wird bunter. Die Variationen gesunder Ernährung sind mindestens genauso vielfältig wie die Varianten einer ungesunden Ernährung. Kennt man jedoch den Schlüssel und weiß um die Nebeneffekte, ist es keine Zauberei, sich in einen Lichtmenschen zu verwandeln. Es ist unsere ursprüngliche Existenz, der ursprüngliche genetische Code. Von den Heilslehren wird dieser Zustand als das große Ziel beschrieben. Dann ist man den Göttern nahe und wird den Tod nicht schmecken.
Nun muss man sich nur vorstellen was es für ein körperliches Gefühl ist, sich 25 bis 50 Kilogramm und mehr befreit zu haben. Alleine dadurch fällt eine enorme alltägliche Last von den Schultern. Auf einmal fühlt man sich leicht wie eine Gazelle. Man wird geistig aktiver und nimmt seine Umwelt sehr viel intensiver wahr. Uralte Zipperlein verschwinden nach und nach wie von selbst.

Interview mit Felix Cyano

Interview mit Felix Cyano

Es ist ein einschneidender Prozess  der jedoch sehr schnell belohnt wird. Dass man sich befreit, wird körperlich und mental erfahrbar. Das gibt Vertrauen, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.

Frage: Was sind Ihre weiteren Pläne?

FC. Dem Erleuchteten stehen zwei Wege offen, so er den letzten Schritt vollzogen hat. Entweder er entschwindet endgültig im Licht, oder er kehrt zurück und weist seinen Brüdern und Schwestern den Weg. Die die zurück kehren, haben es nicht leicht. Ihre Mission endete nicht selten im Martyrium. Zum Glück wird man heute nicht gleich für seine unorthodoxen Gedanken verbrannt. Heute wird man dezent in Nervenkliniken geheilt.

Als Schlusssatz klingt das ziemlich negativ. Daher will ich es noch einmal versuchen. Wir haben das Internet. Endlich sind all diese Erfahrungen und Gedankengebäude für jeden speicherbar und abrufbar, für immer. Institutionen regulieren, bewerteten, zensieren und verbieten, das Internet entgeht auf subversive Weise dieser Kontrolle, noch. Jeder kann es lesen, recherchieren und sich seinen eigenen Reim darauf machen. Alle Informationen  sind nur einen Knopfdruck entfernt. Ich kann eine chinesische Studie über DNA-Translations-Experimente online übersetzt lesen, von der ich ohne Internet nie erfahren hätte. Das Internet ist ein Werk Lucifers, des Lichtbringers. Wer Lust hat an der Erkenntnis – der Pronoia – kommt mit dem Internet ans Ziel.

 

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