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Curcuma

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Das Öl in die Pfanne geben und die Leinsamen mit dem dünn geschnittenen Ingwer und Knoblauch sanft ansimmern. Simmern bedeutet, dass kleine Bläschen an Gargut aufsteigen und es leicht prasselt. Achtung, wird die Pfanne zu warm, springen die Leinsamen aus der Pfanne.

Pfanne stärker erhitzen und den  trocken getupften Fisch auf der Fleischseite zuerst braten (wichtig, die Hautseite kommt zum Schluß dran!). Jetzt den Brokkoli klein schneiden. Zunächst wird ein Schnitt an der Kante zu den Blütenknospen durchgeführt. Der Stiel wird in dünne Scheiben geschnitten und links und rechts neben den bratenden Fisch gelegt. Salzen.

Den restlichen Brokkoli in ca. 1 cm breiten Streifen schneiden, es muss richtig rieseln. Nach ca. 5 Minuten den Fisch wenden, salzen und den geschnittenen Brokkoli dazu geben. Salzen und die Gewürze Tandoori, Muskat und Curcuma über den Brokkoli streuen. Dann – je nach Geschmack leicht bis reichlich Kokosraspeln darüber streuen.

Weitere 5 Minuten zugedeckt simmern lassen. Dann den Ziegenkäse kleingebröckelt über dem Brokkoli verteilen. Kurz offen weiter brutzeln lassen.

TIPP:  Ein guter Koch weiß die Temperatur seiner Bratpfanne mit den Ohren zu bestimmen. Niedrigere Temperaturen lassen das Gargut eher in einer tiefen Frequenz entspannt grummeln. Eine sehr hohe Temperatur hört sich spitz, hoch und hektisch an. Achte ich also auf das Bratgeräusch, weiß ich jederzeit, mit welcher Temperatur die Pfanne gerade läuft. Mit ein wenig Erfahrung ist es sogar möglich, den Garungsgrad des Bratgutes am Bratgeräusch zu erkennen.

Pfanne vom Feuer nehmen und das Gericht weitere 5 Minuten abkühlen lassen Alles noch einmal erhitzen bis der Ziegenkäse beginnt zu zerlaufen.Kurz abkühlen lassen – bon Appetit.

 

 

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Trismegistos Rezept No. 108

 

Zutaten:

– Hummus (ein Cyano-Rezept dafür gibt es  hier)
– Sesam-Körner, Pinienkerne, Cashewnüsse
– Linsen
– Suppengrün
– Petersilie
– Minze
– Kiwi
– Zwiebel, Zwiebellauch
– Joghurt (möglichst sauer)
– Färber-Distelöl, Olivenöl
– Gewürze: Schwarzkümmen, Kreuzkümmel, Oregano, Chili-Schoten, Curcuma, Knoblauch, Zitrone, saurer Apfel, frische Muskatnuss
– Als Dipplöffel: Mohrrüben, Paprikaschoten, Selleriestauden, Chicoree, Salatblätter

Dauer: 10 Minuten

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Diese leichte Salatvariante läßt fast jedes Hauptgericht weit hinter sich. Das Geheimnis ist die Vielfalt der geschmacklichen Sensationen. Rezept No. 108 ist ein Paradebeispiel für die Vermählung geschmacklicher Zauberei mit einem Breitband den Organismus unterstützender Bestandteile.

Das Rezept für Hummus bitte hier aufrufen.

Grundlage bilden drei Komponenten, saurer Joghurt, scharfer minziger Hummus und würzige Linsen. Beim Servieren den Hummus neben dem Joghurt platzieren. So kann der Joghurt nach persönlichem Geschmack mit dem Hummus vermischt werden. Die Speise wird reihum vermischt. Dabei wird in der Dominanz der einzelnen Elemente variiert.

Als Joghurt verwende ich 1,5%ige Öko-H-Milch der mit Bifidus Bulgaricus angesetzt wurde. Zur Herstellung kommt ein preiswerter Mini-Inkubator zum Einsatz. In ihm können in einer passenden Schüssel bis zu zwei Liter Joghurt hergestellt werden. Die Bruttemperatur habe ich auf 31 Grad Celsius eingestellt. So entsteht nach anderthalb bis zwei Tagen ein sehr kräftig saurer Joghurt.

Die Linsen sind mit Suppengrün kalt angesetzt. Ich lasse sie nur so lange vorsichtig köcheln bis sie bissfest sind. Die Linsen schmecke ich mit Salz, Apfelessig, Kreuzkümmel und Oregano ab. Den Linsen wird ein Feuerwerk scharfer Würzen und Schoten zugesetzt. Ich präferiere einen Mix aus Schoten mit unterschiedlicher Schärfe.

Der Joghurt, gleich neben den Linsen arrangiert, dient gleichzeitig als Feuerlöscher, sollte es doch einmal zu scharf werden. Einfach etwas Joghurt im Mund zergehen lassen und schon ist die Schärfe wieder weg. Ich mische mir bereits auf dem Teller eine perfekte Schärfe zusammen. Insofern sollten die Linsen etwas schärfer gewürzt sein, dass auch noch der Joghurt in der Komposition Platz findet.

Als geschmackliche Finesse werden verschiedene Nüsse bzw. Kerne über dem Arrangement verteilt. Hier die Garnierungen: Sesam-Körner, Pinienkerne, Cashewnüsse und Schwarzer Kümmel (Königskümmel, das sind die schwarzen Samen auf dem türkischen Fladenbrot), Petersilie, Minze, Kiwi (möglichst noch nicht ganz reif und ehr säuerlich bis sauer).

leichter und gesunder Salat

Trismegistos No. 108

Zusätzlich können zum Dippen löffelartig geschnittene Gemüse angeboten werden (Mohrrüben, Paprikaschoten, Selleriestauden, Chicoree, Salatblätter etc.).

Als Vorspeise ist dieses Rezept nicht zu empfehlen. Es sein denn, man nimmt für das Hauptgericht die Herausforderung an. Als Nachtmahl hingegen ist No. 108 perfekt.