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Depression

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Der Weltschmerz ist ein intensives Gefühlserlebnis. Sensibel veranlagte Menschen lernen ihn bereits in der frühen Kindheit kennen. Mit der Pubertät kann dieses Gefühl in unbekannter Stärke zurückkehren und heißt dann in der Psychologie Pubertätsdepression. Der heranwachsende Jugendliche ist mit der Intensität dieses Gefühls oft überfordert. Nur selten vertraut er sich dann mit seinem Gefühlserlebnissen Anderen an. Denn häufig reagiert die Umwelt mit allgemeinen Unverständnis und chemischen Keulen die die Gefühlswelt wieder „normalisieren“ sollen.
Jenseits der Pubertät wird dieser Gefühlszustand als Depression behandelt. Apathie und Antriebslosigkeit breiten sich aus und führen nicht selten zu Selbstmordgedanken. In jedem Fall sind es Zustände, die beängstigen und das Gefühl vermitteln, nicht normal zu sein.

Mit einer philosophischen Betrachtungsweise ist der große Weltschmerz das brennende Feuer gegen die eisige Kälte des Universums. Es ist das Bewußtwerden der Ohnmacht und Hilflosigkeit. Es ist die Melancholie die die Seele hinwegfliegen läßt zu fernen Ufern. Es sind die großen Flügel, die sich um das Erdenrund legen und es in tiefer Liebe wärmen. Der große Weltschmerz ist die Kraft des Universums, die wärmende Energie die alles durchdringt und stärker ist als alle Kräfte des Seins. Es ist ein Gefühl unvergleichlicher Intensität und Durchdringung, ein Vibrieren bis in die letzte Faser – Eins sein mit der Welt.

Gib acht, dass er Dich nicht davon reißt, Dich entwurzelt und schutzlos macht. Deine anteilnehmende Liebe stirbt, bevor sie sich entfalten konnte. Nur ein Egoist glaubt, dass dieses Gefühl ein inneres sei. Der große Weltschmerz ist die Anteilnahme an dem Leid dieser Welt. Es ist eine tiefe Ohnmacht, eine Ahnung der Dimension, die es zu bezwingen gilt.

Melancholie, AD

Melancholie, AD

Der große Weltschmerz treibt Dich voran, das Göttliche in Dir zu nutzen. Es ist ein Strahl des großen Seins und Du kannst stolz darauf sein, daß Du Anteil daran haben darfst. Genieße den Schmerz und entwickle Deine Kräfte an ihm. Du kannst es erahnen, welche Dimension Dein tatsächliches Sein besitzt. Fühle in die Wellen, die das Universum durchdringen. Laß Dich fallen und erwärme die Kälte dieser Welt mit der brennenden Hitze Deines Schmerzes.

Habe keine Angst und verkrampfe Dich nicht. Denke nicht an Selbstmord und Endzeit. Der große Weltschmerz ist nur der Beginn einer großen Reise. Und nur Du selbst kannst bestimmen, wohin sie gehen wird. Du hast die Gabe, fühlen zu können. Du hast die Gabe, Es in Dein Herz zu lassen. Du hast die Gabe, Es explodieren zu lassen.

Gib den Blinden und Tauben, den Gedankenlosen und Einfältigen ab von Deiner Energie. Sie werden es nicht verstehen. Verzweifle nicht daran.  Du hast die Energie und nicht sie. Habe Mitleid mit ihnen und zürne nicht.

Der Schlüssel zur großen Freiheit der Seele ist die Melancholie. Nur wenn Du frei bist von allen bösen Gedanken, nur dann steigst Du auf aus dem Elend dieser Welt. Nur so wird aus dem hoffnungsvollen Novizen ein machtvoller Krieger des Lichts. Nur so besiegst Du die zehrende Finsternis. Nur so wirst Du nicht auch ein Teil der dunklen Seite. Zweifle an allem nur nicht an der Wahrhaftigkeit Deines Weltschmerzes. Es ist unser gemeinsamer Schmerz und ich bin in diesen Momenten bei Dir und genieße Deine Nähe und Wärme. Es ist der gemeinsame Schmerz aller mitfühlenden Wesen dieses Universums. Es ist der Gleichklang unserer Wellen. Mit Deinen Gefühlen wirst Du ein Teil davon und es wird ein Teil von Dir. Laß die Schärfe Deines Verstandes mit dem Schmerz Deines Herzens vermählen. Gib Dich hin und laß Dich von Deinen Gefühlen leiten. Sie sind klüger als Dein selbstverliebter Geist es auch nur zu ahnen weiß.

Die Ratio ist der verzweifelte Versuch, die Unendlichkeit durch Quantifizierung endlich zu machen. Lass Deinen Geist die Welt der Imagination erfahren, strukturiere Deine Phantasie mit der Schärfe Deines Geistes. Werde eins mit der Wärme, mit der Energie, mit der Farbe, dem Licht und der Unendlichkeit des Seins. Du hast die Gabe, laß sie erleuchten.

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Johanniskrautblüten werden für den Ansatz in Olivenöl vorbereitet

Johanniskrautöl Anwendung und Wirkung

 

Zu jeder Jahreszeit gibt es bestimmte Kräuter, die es unbedingt zu sammeln gilt. Zum Namenstag des Johannis ist es das Johanniskraut. Daher ist der Juni der Monat für die Ernte des Johanniskrautes. Die Blüten brechen aus den prallen Knospen und enthalten viel von dem wertvollen ätherischen Öl, das sich beim Zerreiben der Blüte auf der Haut rot färbt. Ist der Mai sonnig und warm lohnt bereits Anfang Juni ein Blick auf den Blütenstand des Johanniskrautes: So wird Johanniskrautöl gesammelt und zubereitet.

Aus den frisch gesammelten Johanniskraut-Blüten und Blütenknospen kann ein hervorragendes Rotöl hergestellt werden. Das lohnt sich nicht nur wegen der äußerst geringen Kosten. Viel wichtiger ist, dass  die Qualität des selbst erzeugten Rotöls, so der Name des Öls aus dem Johanniskraut, in einer anderen Liga spielt als die käuflich zu erwerbenden Produkte. Rotöl aus der Apotheke ist meist ranzig und schmeckt daher fürchterlich. Die schlechte Qualität und der hohe Preis sind Hauptursache für die geringe Wirkung des Rotöls. Die empfohlenen Dosen der Dragees sind viel zu gering. Selbst erzeugtes Rotöl besitzt eine sofort deutlich spürbare Potenz die ich bei käuflichen Produkten nie erlebt habe. Meine Empfehlung, nimm fünf Einliterflaschen und mache aus ihnen vier Liter Rotöl. Das reicht übers Jahr und kostet weniger als 15 Euro. Vier Liter Rotöl in der Apotheke würden je nach Produkt (zwischen 8 und 18 Euro je 100 ml) bis zu 720 Euro kosten. 700 Euro zu sparen und eine Arznei herzustellen die wirklich wirkt, lohnt den geringen Aufwand allemal.

Der eigentliche Sammeltermin ist der Namenstag des Johannis. Heute ist der 24. Juni bzw. die Nacht vom 23 zum 24. Juni der amtliche Termin der hinter das eigentliche Datum der Sonnenwende gerutscht ist. Entscheidend jedoch ist nicht der amtliche Tag sondern das kosmische Ereignis, dass die Tage auf der Erde wieder kürzer werden bis zur nächsten Sonnenwende an Christi. So wandert die Sonne zwischen Johannes und Christus hin und her.

Der Johannistag ist für den orthodoxen Gnostiker der Feiertag zur Sommersonnenwende – dem Lichtfest. Johannis ist der Prophet der in den gnostischen Schriften die Situation der Erweckung beschreibt. Mit der Erweckung durch Pronoia – der Liebe zur Erkenntnis – wird das Selbst erkannt. Das Selbst erkennt seine gefangene und geknechtete Lage in der zweiten Hölle und beginnt sich zu befreien und so den Prozess zur Lichtwerdung einzuleiten – ein Illuminierter zu werden.

In der Antike lag der Sommerpunkt im Wendekreis des Krebses. Der Krebs symbolisiert in den antiken Darstellungen den Beginn und Ritus des kultischen Lichtwandlungsprozesses. Die Sommersonnenwende signalisiert einen positiven Starttermin für alle körperlichen Heilungsprozesse.

Für das nach dieser Anleitung erzeugte Johanniskrautöl garantiere ich das dreifach seelige Zyanolächeln, Voraussetzung: die regelmäßige Einnahme von einem Esslöffel täglich. Bereits beim angenehm schmeckenden Verteilen des Öles im Mundraum ist die Kraft des Johannis deutlich zu spüren. Nach einigen Tagen beginnt es innerlich zu blitzen und zu funkeln. Als wenn sich das Öl in den Blutbahnen in viele kleine Wunderkerzenblitze verwandeln würde und prickelnd wie Kohlensäureperlen eines edlen Champagners in der Kehle verteilen. Es erweckt, entspannt und erfrischt den Geist. So hilft es bei allen psychischen Problemen, das Selbst, das Ich zu stärken und mit einer gewissen Distanz auf von selbst schrumpfende Probleme zu blicken. Hier eine kleine Auswahl für den Einsatz: Pubertätsdepression, Winterdepression, Reizdarm, Darmträgheit, Migräne, Menstruationsschmerzen, Abgespanntheit und Gereiztheit, Nackenverspannungen, Nervosität, Übelkeit.

Voraussetzung für eine wirksame Therapie mit Rotöl ist, das Öl selbst herzustellen. Zweite Voraussetzung ist die regelmäßige Einnahme. Jeden Morgen vor der ersten Mahlzeit einen bis zwei Esslöffel langsam im Munde zergehen lassen und fein dosiert die Kehle hinabrinnen lassend, sichert den Erfolg. In der ersten Woche können auch mehrmals täglich ein bis zwei Löffel verkostet werden. Nach etwa einer Woche beginnt die Wirkung bereits beim Lutschen einzusetzen.

Für den Beleg einer Wirksamkeit im menschlichen Körper bedarf es keiner umfangreichen klinischen Studien. Rotöl zieht die Mundwinkel nach oben.

 

Kleiner Mundwinkelekurs

Nebenbei bemerkt ist es eine sinnvolle kleine Hilfe in depressiv, schlaffer Gemütsverfassung die Mundwinkel nach oben zu ziehen und für fünf Sekunden zu Grinsen. Dabei sollte man versuchen mit den Mundwinkeln die Ohren zu berühren. Dabei einfach entspannen und die sich durch die Muskelanspannung entwickelnden Botenstoffe einfach gewähren lassen. Gerade für die Mundwinkelhängerweltmeister – die Deutschen – eine sehr hilfreiche Übung.

Die Mundwinkelneigung  zur Horizontalen zeigt direkt proportional die Gemütsverfassung eines Menschen an. Es sind die Mundwinkel die auch in der Ikonographie als Sinnbild für die Komödie und die Tragödie gelten. Die Komödie ist die Metapher für einen heiteren, entspannten, sorgenfreien, sonnigen Geist. Die Tragödie steht für Schwermut, Beklemmung, Trauer, Schmerz und Leid. Je radikaler die Sensationen umso steiler die Mundwinkelkante.

Rotöl hilft, die Mundwinkel zu heben. Die Substanzen des Öls vermögen es, die parasympathischen Rezeptoren zu blockieren. Parasympathisch verursachte Gefühle sind: Angst, Schmerz, Übelkeit, Depression, Schwindel oder Müdigkeit.

Insofern kann man Rotöl tatsächlich als eine Erweckungsdroge bezeichnen. Sie hilft den Teufelskreis aus schlechter körperlicher und übler seelischer Verfassung zu durchbrechen. Johanniskrautöl hilft daher die geistigen Kräfte zu beleben die notwendige Voraussetzung sind, körperliche Gebrechen zu kurieren. Der Tag beginnt in einem helleren sonnigeren Licht.

Wie immer hilft dabei eine kohlenhydratferne Kost: wenig Süß (Zucker, zuckerhaltige Speisen und Getränke), wenig Fett (tierisches-, Milch-, Pflanzenfett), wenig Stärke (Getreideprodukte, Kartoffeln). Viel roher Salat und Gemüse (selbstverständlich ungewaschen), saurer Joghurt, milchsauer vergorene Speisen (Käse, Quark, Joghurt, echter Kefir), Hülsenfrüchte (Erbsen, Linsen, Erdnüsse, Kichererbsen).

 

Und so wird Johanniskrautöl zubreitet.