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Diät

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Die westliche Zivilisation ist verblüfft. Jenseits des eisernen Vorhangs wurde eine Heilmethode neu entdeckt und in umfangreichen wissenschaftlichen Studien belegt, das Heilfasten. Diese Methode steht konträr zu allen Vorstellungen der modernen Medizin. Sie ist sehr preiswert und macht jeden Apotheker arm. Dennoch ist sie universell gegen alle menschlichen Gebrechen wirksam. Konsumaskese heilt, das ist die Botschaft des Antichristen in der modernen Konsumwelt.

Hier geht es zu einer umfangreichen Dokumentation von ARTE über das „klinische Heilfasten“: Fasten und Heilen.

Bewußt abzunehmen oder gar zu Heilfasten heißt immer, gegen den Hungertrieb zu bestehen. Zur simplen Befriedigung des stärksten Triebes überhaupt – dem Freßtrieb – gesellt sich beim Kulturmenschen der Genußtrieb. Beide Triebe bilden  ein seltenes Gespann aus parasympathischer- und sympathischer Triebrichtung: essen und belohnen. Das Es und das Überich locken zur Speis. Verstärkend kommt das mütterliche Belohnungssystem mit Süßwaren als anerzogener Pawlowscher Reflex auf Belohnung und süß hinzu.

Und selbst glaubensbedingte Diätgebote werden von innigen Anhängern spitzfindig als Kavaliersdelikt umgangen. Ein Moslem fastet bis die Sonne untergegangen ist. Damit wird jedoch der Sinn des Glaubensgebotes ad absurdum geführt. Alle Heilslehren kennen das Gebot des Fastens. Das Wissen um den tieferen Sinn dieses Gebotes ist jedoch verloren gegangen

Aber auch gesund lebende Hobbysportler schließen Kompromisse und die Nascherei mit mehr Sport und Öko-Food kompensiert. Zurück bleiben ein schlechtes Gewissen und ein langsam verfettender Körper.

Diäten, Abnehmseminare, Öko-Food, Wundersteine usw. erweisen sich langfristig bilanziert als ungeeignet. Lebensalter kann so heute leicht anhand der Kilos Übergewicht gemessen werden. Der BMI wandert gutmütig mit den Jahren mit und toleriert zunehmend kleine Fettrollen.

Aber warum soll man eigentlich gegen diese totalitäre Übermacht bestehen wollen? Warum soll man sich so enthaltsam seinen Alltag mit Diätplänen verkomplizieren? In Foren publizierte Themen wie „Abnehmen macht sexy“ und „17 kg Übergewicht sind Geschichte“ zeugen von der Unzufriedenheit, vom Unwohlsein im eigenen Körper. Etwas rebelliert in einem. Ist der langsame Weg der Verfettung unaufhaltsam, wenn „man langsam in die Jahre kommt“?

 

Aufruf zum Heilfasten

Ich trete ab sofort in Askese und plane bis Ostern die Nahrungsaufnahme einzustellen. Ob es mir gelingt, wird sich zeigen. Bist Du spontan und mutig? Dann mache einfach beim vorösterlichen Heilfasten mit. Es kostet keinen Cent und Du kannst jederzeit aufhören. Deinen „Überbau“-Bedenkenträger schiebe einfach zur Seite. Du mußt auch nicht in die Berge fahren, Dich zu konditionieren. Beginne einfach hier und jetzt.

Warum? Es ist eine alte Tradition, mit dem Vollmond vor Ostern in die Askese zu treten, um zu Heilfasten. Diese Tradition fußt weniger auf religiösen Vorstellungen mondgläubiger Heiden. Vielmehr ist es ein Bestandteil ritualisierter Körperpflege der Heilslehre der ältesten bekannten Zivilisation. Letztendlich dient es dem Heil der Gemeinde, sprich der Gesunderhaltung des Körpers.

Die moderne Wissenschaft entdeckt gerade die Heilwirkung durch Nahrungsentzug. Mit Heilfasten behandelte Mäuse in der Chemotherapie haben mit einem mehrfachen Faktor höhere Heilungserfolge auf verschiedene Krebsformen als ihre normalfressenden Mäusepatienten. Bekannt ist der Begriff des „Heilfasten“. Kleine Kinder beginnen instinktiv mit Heilfasten und essen nichts mehr, wenn sie eine Krankheit beschleicht. Wenn kleine Kinder keinen Appetit haben weiß die Mama sofort, das Kind ist/wird krank. Aber anstatt es dann auch ein zwei Tage nichts essen zu lassen sorgt sich die Mutter und nötigt zur Nahrungsaufnahme. Jedes Tier heilt durch Nahrungsverzicht seine Krankheiten.

Nahrungsverzicht bedeutet viel mehr, als nur Gewicht zu verlieren. Nahrungsverzicht bedeutet auch, alle seine lieb gewonnenen Zipperlein wieder los zu werden. Hautprobleme, Gelenkschmerzen, nervöser Magen usw. verschwinden wie durch ein Wunder.

Auf der anderen Seite benötigt der moderne Endzeit-Industrie-Kulturmensch alle zwei Stunde eine Mahlzeit gegen den „kleinen Hunger“. Fest im Griff der Körpergefühle des abnehmenden Zuckerspiegels zeigt sich ein deutliches Suchtverhalten auf Kohlenhydrate.

Doch bereits nach 24 Stunden Enthaltsamkeit hört dieses Hungergefühl einfach auf und kommt auch nicht wieder. Bleibt Nahrung länger als 24 Stunden aus, beginnt zuerst die Leber ihr Fett abzubauen und als Energie in die Blutbahn zu spritzen. Von diesem Leberfett hat – so wette ich – hat Jeder und Jede in diesem Forum bis zu einem Kilo vorrätig. Damit kommt man schon eine Woche weiter. Unglücklicher Weise wird es aber erst ab diesem Zeitpunkt spannend. Der Körper stellt seine Ernährung vom Kohlenhydratstoffwechsel (Blutzucker-Insulin-Reigen) auf Ketose um. Die Leber bildet direkt aus weißem Fettgewebe Ketonkörper, die als neuer Energielieferant in die Blutbahn serviert werden. Überschüssige Ketone werden beim Urinieren entsorgt und lagern sich nicht wieder als Fettgewebe an – sexy durch pullern.

Den Sprung in die Ketose kann man selbst messen. Im Internet oder in der Apotheke gibt es Keto-Tests. Erstaunlicher Weise beginnt der Körper ab diesem Zeitpunkt nach Blumen zu duften, ein gutes Zeichen für die vollständige Entleerung der Leber.

Ich lade Dich ein, mitzumachen und freue mich auf Deine wundersamen Erfahrungen in einer Welt frei von permanenter Nahrungssuche. Die Sterne stehen günstig. Der Vollmond ist vorbei und der Ostervollmond steht vor der Tür. Es ist die beste Gelegenheit, sich auf den Weihnachtsvollmond 2012 und seine angehangenen Ereignisse vorzubereiten 😉

 Hier gibt es eine Reaktion auf Xing zu meinem Aufruf: 

 

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Mit der Cyano-Diät kann man sehr schnell abnehmen. Beachte, Abnehmen belastet Deinen Organismus, je schneller Du abnimmst umso stärker. Über Jahre angefuttertes Fett ist wie ein Archiv. Jede abgeschmolzene Schicht legt eine vergangene körperliche Verfassung frei. Fett konserviert perfekt. Daher ist es beim schnellen Abnehmen noch wichtiger, regelmäßig die Drüsen Leber und Nieren zu spülen.

Achtung, diese Diät darf nur bei guter gesundheitlicher Verfassung durchgeführt werden. Bei Zweifeln lieber vorher Hausarzt konsultieren. Solltest Du Dich dauerhaft sehr unwohl fühlen, schraube unbedingt einen Gang runter. Und so geht’s.

Beim Abnehmen geht es in erster Linie um die Verbrennung von Körperfett. Mit der Kohlenhydratreduktion bei der Ernährung wird der Organismus gezwungen, eigene Reserven zu verdauen. Dies beginnt zunächst mit den eingelagerten Energiereserven in der Leber und im Muskelgewebe. Erst wenn diese Reserven aufgebraucht sind, geht es ans Bauchfett. Bei der täglichen morgendlichen Kontrolle des Blutzuckerwertes kann dies gut beobachtet werden. Mit der Diät beginnt der Blutzucker zu sinken, ohne dass es zu einer signifikanten Gewichtsreduktion kommt. Sind die Depots in Leber und Muskeln aufgebraucht, sinkt der Blutzucker erneut. Mit dem weiteren Sinken des Zuckers beginnt nun der Körper auch Bauchfett zu verbrennen.

Über den gesamten Zeitraum wird die Zufuhr von Kohlenhydraten und Fett möglichst komplett gestoppt. Vor den Mahlzeiten jeweils 5 Gramm Guarkernmehl einnehmen. Guar hilft, die Blutzucker- und Blutfettwerte um bis zu 30% zu senken.

Geleichzeitig ist es wichtig, das im Gewebe aufgestaute Wasser auszuscheiden. Hierfür hat sich als preiswertes Mittel der tägliche Verzehr von Wacholderbeeren bewährt. Langsam mit einigen wenigen Beeren beginnen und die Dosis langsam steigern. Die Wacholderbeeren regen die Nierentätigkeit an und angesammeltes Wasser wird drainiert. Es ist also ein gewünschtes Ziel, häufig pullern zu gehen. Die Wasserreduktion hilft dem Herzen und senkt deutlicher das Körpergewicht als das verbrannte Fett.

In der ersten Phase wird der Darm saniert. Achtung, dies erzeugt Durchfall und Blähungen die aber nach einer Woche beendet sein sollten. Viel trinken, für den Durst einfach Salz lecken. KEINE Elektrolyte einnehmen.

Morgens: zuerst ein großer Becher Brottrunk, dazu etwas noch möglichst unreifes also saures Obst und eine getrocknete Pflaume, eine Scheibe frisches Vollkornschrotbrot auf Sauerteigbasis, am Wochenende ein Ei (gekocht oder gebraten oder als Omelett), möglichst saurer magerer Joghurt, Jasmintee (schwarz oder grün), alles in vernünftigen Maßen. Nach dem Essen sollte ein leichtes Hungergefühl bleiben. Bewusst essen, keine Ablenkung und auf das Essen konzentrieren.

Mittags: Salatvariationen mit Joghurtdressing, dazu eine Scheibe Brot (wie oben), Jasmintee, Mineralwasser

Nachmittags: eine Handvoll gesalzene Erdnüsse, dazu viel Mineralwasser

Abends: Salatvariation mit Eiweißquelle (Shrimps, magerer Fisch, gekochtes Ei, magerer Schnittkäse), eine Scheibe Brot (wie oben), Jasmintee, Mineralwasser.

Bei anfänglichen Hungerattacken nach Belieben frische Radieschen knabbern, bewährt haben sich auch zuckerfreie Kaugummis.

Nach dieser ersten Stufe ist der Blähbauch zurückgegangen. Die Verdauungsorgane können nicht mehr ganz so schnell die aufgenommene Nahrung verwerten. Jetzt beginnt die zweite Stufe.

Morgens: ein Ei mit zusätzlicher Eiweißquelle (wie oben), Joghurt, frisches Gemüse, Jasmintee

Mittags: Salatvariationen mit Eiweiß (kein Käse), Joghurt, Jsmintee, Mineralwasser

Nachmittags: Handvoll gesalzene Erdnüsse oder Cashewkerne, dazu viel Mineralwasser

Abends: Salatvariation mit Eiweißquelle, frisches Gemüse, Jasmintee, Mineralwasser

Diese Produkte aus der Ernährung ausschließen:  Backwaren, Brot, Brötchen, Kuchen, Kekse, Müsli-Riegel, Pizza, Wurst, Käse, süßes Obst, Fruchtsäfte, keine Fertigprodukte sie enthalten alle Zucker und Stärke, alles Zuckerhaltige, Kartoffeln, Reis, Nudeln,

Erlaubt sind Eiweiß und Ballaststoffe.

Möglichst rohes Gemüse (Mohrrüben, Radieschen, Paprika, Rote Beete, Broccoli, Kohl, Zucchini, Sprossen, Gurke etc.), Blattsalate, Chinakohl, Wasabi (nicht den 3%igen „Extrakt“), viel Chili, Erbsen, Kichererbsen, Bohnen, Linsen, unreifes saures Obst, fettarmer Fisch, Hühnerbrust, Shrimps

Immer gut würzen: Kreuzkümmel, Schwarzkümmel, Kümmel, Chili, Knoblauch.

Viele frische Kräuter verwenden.

 

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Cyano Hummus

Wichtigster Unterschied bei der Zubereitung ist, daß das Mehl der rohen getrockneten Kichererbse verwendet wird. Eine alte Kaffeemühle mit rotierenden Schneidmessern pulverisiert die Kichererbse zu einem sehr feinen Mehl. Diesem Mehl werden folgende Zutaten beigegeben die ebenfalls bereits fein gemahlen oder gehäckselt wurden:

Zutaten:

–        Sesamkörner
–        Kefir
–        Knoblauchzehen
–        Kreuzkümmel
–        Muskatnuss
–        Zitronensaft
–        Salz
–        Färber Distel-Öl
–        Oregano
–        Wasabi
–        Chili, Peperoni, Paprika
–        Limettenblätter
–        Sauerkraut

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Die Menge der einzelnen Zutaten orientiert sich am individuellen Geschmack.Auf keinen Fall die Kichererbsen mit einer Zutat übermäßig überfrachten. Der Grundgeschmack zwischen Kichererbse und Kreuzkümmel sollte immer zu schmecken sein. Das ist die zentrale Geschmacksachse.

Mit den genannten Grundzutaten lassen sich undendlich viele Nuancen kreieren, von mild nussig (mehr Sesam und Muskatnuß), über pikant und frisch (mehr Kefir, Zitrone, Sauerkraut und Limette), bis zu rassig und scharf (Wasabi, Chilli, Peperoni, mein Favorit).

Das fertige Mus kann mit einer Paprikaschote oder einem Chicorée-Blatt gelöffelt werden. Sehr lecker ist die Zubereitung auf einer längs aufgeschnittenen und im Backofen angerösteten Zucchini.

Mit ein wenig Olivenöl lassen sich aus dem Cyano-Hummus auch kleine Plätzchen auf der Bratpfanne herstellen.  Diese mit viel Petersilie und Pinienkernen garnieren. Zum Schluß einen Spritzer Zitronensaft über alles träufeln.

Hummus a la Cyano

Hummus a la Cyano

Gut gelungen und über Nacht im Kühlschrank gereift, ist der Cyano-Hummus eine eigene Speise, die nicht allzu lange in der Nähe stehen sollte – vorsicht Suchtgefahr. Gerade beim ersten Ausprobieren etwas vorsichtiger damit umgehen.

Das Originalrezept hat es in sich und stellt eine körperliche Prüfung des angehenden Lichtmenschen dar. Die Verdauungskanäle sollten für dieses Rezept bereits weitgehend saniert sein. Polysachcharide werden nicht aus der Kichererbse gewässert und die Erbsen werden auch nicht vorgekocht. So entfalten die Kichererbsen ihre ganze Kraft. Polysachcharide werden metabolisch nicht verdaut, jedoch von Darmbakterien. Sie bekommen ordentlich Nahrung, so daß sie sich üppig entfalten können. Die Darmbakterien beginnen nun mit ihrer eigentlichen Aufgabe und lösen mit ihrer Schutzhülle aus Wasserstoffperoxyd alles auf was Einzeller ist und nicht in den Darm gehört. Dabei entsteht Wasser und Sauerstoff. Das führt zu Blähungen und Darmwinden und ist ein Beleg für die Wirksamkeit des Rezeptes.

Eine Rezeptvariante ist, gekochte Kichererbsen zu verwenden bei der die Polysachcharide bereits weitgehend heraus gespült sind.

Diese Speise ist nicht nur lecker, sondern aufgrund ihrer Zutaten auch äußerst gesund und auch für den Weg ins Licht eine köstliche Ergänzung des täglichen Speisezettels. Die in den Kichererbsen enthaltene Stärke sind Kohlenhydrate aufgrund ihrer Zuckermehrfachbindung metabolisch nicht verwertbar. Der hohe Eiweißanteil bildet dagegen ein hervorragende Quelle für die anabolen Stoffwechselpozesse.

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Abnehmen ist der fromme Wunsch vieler. Warum man so in die Breite geht, obwohl man so wenig ißt, bleibt ein Rätsel. Jede Diät führt letztendlich via JoJo in das nächste Level der Verfettung. Diese Entwicklung führt automatisch in einen Teufelskreis. Der Körper wird immer dicker und kann die aufgenommene Nahrung immer besser verdauen und in eigenes Körperfett umwandeln. Der nächste Schritt ist unweigerlich die Diabetis Typ B – die Zuckerkrankheit. Jetzt tritt professionell die Pharmaindustrie zur Seite und pumpt Insulin in den Körper. Insulin verringert lediglich die Fähigkeit des Körpers, Kohlenhydrate zu verdauen und als Körperfett anzulagern. Der hohe Zuckerspiegel hat jedoch keinen organischen Ursprung, es ist keine körperliche Krankheit, es ist eine geistige.

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Erfolge der Cyano-Diät, 20 kg Fett abgebaut

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Längst hat ein System die Macht übernommen, den Willen des Menschen auf den maßlosen Verzehr von Leckereien zu trimmen. Im Freßflash wird so lange an der Tüte mit den Chips oder Crackern oder Popcorn gewütet bis sie leer ist. Danach kommt der reuige Blick, was habe ich da gerade wieder getan? Der Blutzuckerspiegel steigt an und der Heißhunger ist weg. Glückshormone werden ausgestoßen und ein seit frühester Kindheit  existierendes süßes Belohnungssystem funktioniert in pawlowscher Pefektion. Der Körper, Krone der Schöpfung ist zu einem bedingten Reflex degradiert und bedient seinen Metabolsimus, sein Fettsystem, und wird mental wie körperlich belohnt. Alle Indizien einer Sucht sind sichtbar, allein wie eine Sucht wird es nicht behandelt.

Spätestens nach einer Stunde beginnt der Blutzuckerspiegel wieder dramatisch zu fallen. Ein ebenfalls vom Bauchfett schmarotzender Nerv sorgt dann wieder zunehmend für ein Heißhungergefühl, bereit den Reigen von neuem zu beginnen.

Das Ende dieser Biographie ist schrecklich. Nach einer erfolgreichen trivial-OP bahnt sich plötzlich eine schwere Sepsis, eine Blutvergiftung an. Irgendetwas im Körper ist schwer entzündet und die Ärzte beginnen mit ihrem gesamten Programm an Antibiotika, den vermeintlichen Angreifer auszumerzen. Es gelingt jedoch nicht, im Gegenteil. Der Zustand wird immer schlimmer und schließlich stirbt der Patient an „“Lungenentzündung“. Auf Deutsch, er erstickt an dem Schleim seiner Bronchien, so bei Bewußtsein, mit allen panischen Gefühlen der Todesangst.

Ärzte führen dieses Phänomen, an Kliniken nicht mehr als Phänomen sondern vielmehr als Alltag zu bezeichnen, auf mangelhafte Krankenhaushygiene und resistente Bakterien zurück. Die Wahrheit ist jedoch eine andere.

Mit 30, 40 oder 60 Kilogramm Übergewicht frohlockt der Metabolismus im menschlichen Organismus. Die Organe machen krank, die sich direkt von dem reich gedeckten Bauchfett-Tisch ernähren. Opfer sind das Herz, die Leber, die Gelenke und der Magen. Es erzeugt Rheuma, Gicht, Sodbrennen und Nackenschmerzen. Die Schilddrüse kämpft permanent auf Hochtouren gegen einen übermächtigen Feind. Ein großer Teil ihrer Hormone verschwindet einfach im weißen Bauchfett. Die betroffenen Organe lassen sich beliebig fortsetzen. Jetzt reicht eine kleine Infektion, ein kleiner Immundefekt und schon bricht das metabolische Syndrom aus. Meist sind es die Atemwegsorgane, die Bronchien und die Lunge. In der Lunge sammelt sich Wasser weil das Herz zu schwach geworden ist. Bei jedem Schlag muss es das Fett um seinen Herzkranz beschleunigen und der Herzmuskel wird von einem metabolen Nerv mit Muskarin gebremst. Die Lunge läuft zu und unterstützt in diesem Milieu die weitere Verschleimung der Bronchien. Durch die vielen Antibiotika ist der Körper weiter geschwächt. Wichtige Bakterienkulturen, die das menschliche Immunsystem wesentlich unterstützen, wurden dadurch abgetötet.  Bei aller angeschlossenen Technik, ein so gequälter Körper sucht durch sein Ende nach Erlösung. Er wird maximal gefordert, ohne nur die geringste Chance zu haben, dieses Spiel zu gewinnen.

Doch so muss es nicht enden. Das Fett am Körper wurde angefuttert und läßt sich genauso wieder entsorgen. Entscheidend ist nicht so sehr wie viel ich esse sondern was. Kein Sport ist notwendig – jedoch äußerst förderlich.

Ich habe zwei Nahrungsmittellisten zusammengestellt, die ich als die gesündesten und die ungesündesten eingestuft habe. Die gesündesten Nahrungsmittel enthalten keine Stoffe die dick machen, die ungesündesten Nahrungsmittel sind die größten Dickmacher dieses Planeten. Halte 14 Tage durch und Du wirst erstaunt sein, wie schnell Du Deine Pfunde verlierst.

Liste der gesündesten Nahrungsmittel – die Schlankmacher

Liste der ungesündesten Nahrungsmittel – die Dickmacher

Iß reichlich, werde satt, jedoch iß selektiv. Halte 14 Tage durch und Du wirst erstaunt sein, wie schnell Du Deine Pfunde verlierst.

 

 

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Ungesunde Lebensmittel enthalten viele Kohlenhydrate. Sie sollten so weit wie möglich aus der Ernährung verbannt werden. Aufgenommene Kohlenhydrate werden im Körper zu Bauchfett verdaut. Kohlenhydrate sind Zucker, Stärke und Fett bzw. Öl. Zucker wird direkt verarbeitet, Stärke wird zuerst enzymatisch in Zucker umgewandelt. Am energetisch aufwändigsten ist die Vorverarbeitung von Fetten und Ölen. Diese müssen ebenfalls enzymatisch mit Gallensaft für die Verdauung im Dünndarm vorbereitet werden, bevor sie schließlich ihre Bestimmung als weißes Fettgewebe erreichen. Eine süße Creme-Torte ist so eine perfekte Speise, seinen Blutzucker dauerhaft nach oben zu treiben. Zucker im Blut wird immer in Bauchfett verarbeitet. Zuständig dafür ist das Insulin. Steigt der Zuckerspiegel, wird in der Bauchspeicheldrüse Insulin produziert. Insulin sorgt dann für den Abbau des Blutzuckers in Fettgewebe. Dadurch sinkt der Blutzuckerspiegel wieder. Die oben erwähnte Creme-Torte sorgt dann mit ihren einzelnen Bestandteilen, den Zuckerspiegel konstant hoch zu halten. Sofort wird der enthaltene Zucker in das Blut gepumpt. Ist er verbraucht ist auch schon die Stärke in Zucker verwandelt und wird ins Blut abgeleitet. Und schließlich, wenn die Stärke abgebaut ist, wird das Fett aufgespalten und in Zucker bzw. Blutfett verwandelt. Ausgewogener kann man sich kaum mästen. Das abgelagerte Fett stellt ein Depotgift dar. Je größer sein Anteil, umso ungesünder für den Körper. Das heutige Nahrungsangebot sorgt für einen permanent erhöhten Blutzuckerspiegel. Das führt zu einer gleichmäßigen Fettablagerung im menschlichen Körper, zu Diabetes und zu Herz- Kreislauferkrankungen. Da hilft auch Sport, sorgen doch die unterschiedlichen Verdauungszeiten für eine nachhaltige Zuckerzufuhr ins Blut.

Leider ist eine Vielzahl moderner Speisen genau nach der Creme-Torten-Formel zubereitet. Wegen des „guten Geschmacks“ wird inzwischen in fast alle Fertiglebensmittel Zucker beigefügt. Die Pizza im dickbodigen amerikanischen Stil ist ein weiteres Beispiel. Sie enthält im Teig und besonders in der Tomatensoße viel Zucker. Der Teig selbst besteht fast ausschließlich aus aufgegangenen Stärkekörnern. Und schließlich sorgt der Belag aus fettem Käse und Wurst für die Fettzufuhr. Aber auch das klassische deutsche Mittagessen fällt in diese Kategorie. Paniertes Schnitzel mit Kartoffeln, Kompott als Nachtisch und dazu ein Pilsner Bier: Der Zucker kommt vom Nachtisch und vom Pilsner. Durch den spezifischen Brauprozeß des Pilsners bleibt ein Teil der Malzzucker im Bier. Obst aus der Dose ist abgekocht und mit Zucker versetzt. Seinen gesunden Nährwert hat dieses Obst vollständig verloren. Die verschiedenen Zucker sind durch das Abkochen noch besser verdaubar. Die Stärke kommt aus den Kartoffeln, der angedickten Soße und dem Paniermehl. Das Fett schließlich aus der Soße und den mit Fett vollgesogenen Stärkekörnern des Paniermehls. und noch ein letztes Beispiel: Ökomüsli mit braunem Rohrzucker und fetter Milch. Der Zucker kommt aus dem Rohrzucker, der Milch und dem Trockenobst, die Stärke aus den Corn-Flakes, den Körnern und dem Hafer und das Fett schließlich ebenfalls aus den Körnern, den Kokosraspeln und der Milch. Dem Insulin ist es vollkommen egal, ob seine Zuckerquelle biologisch dynamisch, nachhaltig oder rohrzuckerig ist. Für die Umwandlung in Fettgewebe spielt das keine Rolle.

Beim Einkauf ist es daher sinnvoll, auf die Menge der Kohlenhydrate in den Produkten zu achten. Die Anzahl der Kalorien spielt für die gesunde Ernährung eine untergeordnete Rolle. Ein als „light“ beworbenes Nahrungsmittel mit 0,1% Fett kompensiert den Geschmack meist mit Zucker. Der Kohlenhydratanteil kann demnach noch höher liegen als das nicht als „light“ beworbene Produkt. Das Marketing richtet zurzeit den Focus auf wenig Fettanteile, verschweigt dann aber die Zucker- und Stärkezusätze. Zucker und Stärke sind jedoch die größten Dickmacher.

Im Trend liegen auch Schinken und Kasseler mit 0,1% Fettanteil. Bei diesen Produkten handelt es sich um aufgelöste Fleischzellen die dann in einer Stärke und Zuckersoße wieder zu Formfleisch gepresst werden. Bei allen zusammengesetzten Substantiven im Produkttitel ist Vorsicht geboten: Nussschinken, Nusskasseler, Light-Schinken, Leicht-Rohschinken etc.. Das sind Kohlenhydratbomben die garantiert für den nächsten Schwimmring sorgen.

Als "Schinken" deklariertes Klebefleisch.

Zusammengeklebte Fleischfasern als "Schinken" angeboten. Besonders höhnisch: "frisch vom Stück"

Viele der unten aufgeführten Lebensmittel sind bei einigen Menschen Lieblingsspeisen. Es gilt daher abzuwägen: nehme ich ein Körpergift zu mir, obwohl es so lecker schmeckt oder lieber nicht.

Die Öko-Szene hat sich erstaunlicher Weise auf die Abwesenheit von Pflanzenschutzmittel eingeschossen. Im Ökoladen erhält man daher viele Produkte die hemmungslos mit Öko-Kohlenhydraten veredelt werden.  Die Ironie will es so, dass gerade die Nahrungsmittel die frei von Pilzgiften sind, besser verdaut werden können als die ohne. Es sind die gleichen Kohlenhydrat-Stoffwechselsysteme die an den Zucker am Obstbaum wie an den Zucker im menschlichen Körper wollen. Ein Öko-Dinkel-Gebäck macht genau so dick wie sein Weizen-Kollege aus dem Stino-Regal.

Die nachfolgende Liste ist sortiert nach der Schädlichkeit des Lebensmittels für den menschlichen Organismus. Ganz vorne stehen daher die sehr leicht verdaubaren Zucker. Sie treiben den Blutzucker in kürzester Zeit in die Höhe. Der Zucker im Blut verwandelt sich direkt in Bauchfett. Kein anderer Stoffwechsel geht so schnell und effizient über die Bühne wie die Verwandlung von Zucker in Körperfett. Der Zuckergehalt eines Lebensmittels definiert, wie dick man davon wird. Dicht gefolgt werden die Zucker von der Stärke. Stärke muss im Körper erst in Zucker verwandelt werden. Das ist aufwändiger als direkt Zucker zu verdauen. Dennoch entsteht aus Stärke auch nichts anderes als Blutzucker der direkt zu Bauchfett verarbeitet wird.

Als Faustregel gilt. Umso mehr Kohlenhydrate (Zucker, Stärke, tierische Fette) enthalten sind, umso ungesünder sind die Lebensmittel. In dieser Gruppe sind die Kohlenhydrate besonders problematisch, welche ohne großen körperlichen Aufwand direkt verdaut und in Bauchfett verwandelt werden. Diese Lebensmittel stehen in der Tabelle ganz oben. Alles was süß schmeckt enthält leicht verdauliche Zuckerkohlenhydrate.
Faustregel: Alles was süß schmeckt setzt Fett an. Einzige Ausnahme sind bestimmte -aber nicht alle – Süßstoffe. Für eine Übersicht über nicht dick machende Süßstoffe gibt es hier: Süßstoff als Zuckerersatz.

Zu den süßen Dickmachern gehört auch süßes Obst. Wenn Obst verspeist werden soll, dann möglichst unreifes und saures. Zum Beispiel ist eine unreife grüne Banane noch nicht süß. Dafür enthält sie wertvolle Nährstoffe. Und man kann sofort spüren wie sie ihre desinfizierende und reinigende Wirkung bereits im Bund entfaltet. Die reife Banane wird braun und bildet immer mehr Zucker. Die größten Dickmacher beim Obst sind daher reife Bananen aber auch Weintrauben. Beide enthalten mehrere Einfach-Zucker, die der Körper hervorragend in Körperfett verwandeln kann.

 

 

Liste der ungesündesten Lebensmittel

 

Traubenzucker (Glukose)
Glukosesirup
raffinierter Zucker
alle zuckerhaltigen Süßigkeiten
Stärke (Weizen, Kartoffel, Reis)
Weizensirup, Reissirup
Energy-Drinks
Likör
Fruchtsaft
Cola, Softdrinks
Pilsener Bier
Reispudding, Reiskuchen
Milchreis, Bruchreis
Reismehl, Weizenmehl, Roggenmehl etc.
Maissirup
Büchsenobst
Reisnudeln
Maizena (Speisestärke)
Klebreis
Cornflakes, Maisflocken
Tapioka
Reis Pasta
Puffreis
reifes süßes Obst
Pfeilwurzelmehl , Arrow Root, Kuzu
Rohrzucker (egal ob bio-dynamisch oder Aldi)
Reis -Crispies
Schnellkochreis
Corn-Flakes
Weißmehl
Getreideflocken, raffiniert, gezuckert
Popcorn
Biskuit
Gelee Früchte
Cerealien, raffiniert, gezuckert
Reis, weiß, Standard
Kräcker
Zwieback
Baguette
Amarant, Reiswaffel
Teigwaren, Nudeln (aus Weichweizen)
Waffeln
Kastanienmehl
Gerstengraupen, fein (Perlgraupen)
Maismehl
Reis paraboiled
Mais-Chips
Rosinen
Honig
Hirse
Linguine
Tagliatelles
Schokoladenpulver, gezuckert
Langkornreis
Weizenmehl
Melasse, Sirup
Hamburgerbrötchen
Popcorn, süß
Muffins
Konfitüre, Marmelade
Dinkel (Auszugmehl)
Couscous
Schokomüsli
Duft-/Jasminreis
Weißbrot
Gerstengraupen, grob
Grieß (aus Hartweizen)
Ahornsirup
Müsli (mit Zucker oder Honig gesüßt)
Hafermehl
Nudeln
Aprikosen (Dose, mit Zucker)
Ovomaltine
Weißes Toastbrot
Kekse
Ravioli (aus Weichweizen)
Spaghetti, weiß, weich gekocht
Weizenflocken
Reis, rot
Spaghetti, al dente
Brioche
Amarant, gepufft
Naturreis / brauner Reis
Vollmilchschokolade
Marzipan
Baguette, Weißbrot
Brezel
Tagliatelles, weich gekocht
Makkaroni (aus Durumweizen)
Bulgur (gekocht )
Quittengelee (mit Zucker)
Sultaninen
Ravioli (aus Hartweizen)
Bagels
Früchtebrot
Weißbrot (Toast)
Vermicelli (Reisnudeln)
Brot, ungesäuert (aus Weißmehl)
Capellini (dünne Spaghetti)
Vollkorncerealien, ohne Zucker
Matzen (ungesäuertes Fladenbrot, Vollkornmehl)
Pommes frites
Sandgebäck (Mehl, Butter, Zucker)
Reisbrot
Brötchen, Roggen
Maccheroni
Vollkornnudeln
Mehrkornbrot
Milchbrot
Waffeln
Vollkornteigwaren (Vollweizen)
Käse-Tortellini
Dinkel (Vollkornmehl)
Couscous, Vollkorn
Hartweizen, trocken, vorgegart
Croissant
Vollkornbrot, fein
Vollkornbulgur (gekocht)
Haferkeks
Müsliriegel mit Trockenfrüchten
Spaghetti, sehr kurz gekocht (5 Minuten)
Roggenbrot (30 % Roggen)
Mischbrot, Weizen
Graubrot
Mispel
Chips
Tortellini
Hefegebäck
Kamut-Vollkornmehl
Vollweizenbrot
Buchweizen, Vollkorn (dunkles Korn)
Rührkuchen
Schokolade
Müsli Riegel
Schokobrötchen
Maronen, Esskastanien
Orangensaft, Konzentrat
Apfelsaft (Natürtrüb oder klar)
Kirschnektar
Mehrfruchtsaft
Cola
Suppennudeln aus Hartweizen
Vollkornmüsli ohne Zucker

Vollkornnudeln, al dente
Dinkel (Vollkorn)
Vollkorngetreideflocken ohne Zucker
Erbsensuppe, Dose
Müsli, ohne Zucker
Sandgebäck aus Vollkornmehl, ohne Zucker
Haferflocken
Gnocchi
Quinoa-Mehl
Amarant
gebackene Kartoffeln
Graupen
Hafer
Roggenmischbrot
Roggen
Nudeln aus Vollkornschrot
Energieriegel, ungezuckert
Quinoa
Sushi
Kochbanane (gekocht)
Kleie
Maisbrei, Polenta
Polenta, Maisgrieß
Erdnuss in Schokomantel
Dinkelbrot
Vollkorntoast, ohne Zucker
Fleischravioli
Pizza, Margherita
Litschi (Konserve)
Obsttorte
Milchreis, gezuckert
Kamutbrot
Tacos
Adzuki-Bohnen
Eiscreme, gezuckert
Maniok, bitter
Maniok, süß
Brotfrucht (Brotfruchtbaum)
Pizza, Salami
brauner Reis, gekocht
Bratkartoffeln

Hier geht es zur Liste der gesündesten Lebensmittel.

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Das wichtigste Kriterium eines gesunden Lebensmittels ist der verstoffwechselbare Kohlenhydratanteil. Lebensmittel mit einem geringen Kohlenhydratanteil sind gesünder als die mit einem hohen. Weiterhin kann man Kohlenhydrate dahingehend unterscheiden, wie gut sie vom Körper verdaut werden. Die gesündesten Lebensmittel sind daher die mit einem sehr niedrigen Kohlenhydratanteil der auch noch schlecht oder gar nicht verdaut  wird.

Kohlenhydrate sind Zucker, Fette und Stärke. Viel Zucker und viel Fett sind ungesund. Selten ist einem bewußt, dass auch die Stärke in den Backwaren große Kohlenhydratlieferanten sind. Eine absolute Kohlenhydratbombe ist daher das Buttercroissant mit einem dicken Klacks Butter drauf und reichlich Konfitüre. Tierisches Fett, Zucker und Stärke kommen hier in großer Menge vor.

Der menschliche Körper wandelt aufgenommene Kohlenhydrate in Blutzucker um. Der Blutzuckerspiegel steigt an. Das Blut im Zucker heißt Glukose. Diese Glukose wird – ausgelöst durch Insulin – sofort in weißes Bauchfett umgewandelt und an gleichnamigen Ort abgespeichert. Je übergewichtiger ein Körper ist, umso reibungsloser läuft dieser Prozess ab. Daher ist es gerade bei Übergewichtigen besonders wichtig, auf den Kohlenhydratanteil in der Nahrung zu achten.

Was viele Diabetiker nicht wissen ist, dass sie ihren Blutzuckerpegel mit Insulin zwar senken, das Insulin den Blutzucker jedoch sofort in Bauchfett  verwandelt. Jede Insulinspritze ist also ein richtiger Fettmacher. Wer meint, mit Insulin seinen Zucker kontrollieren zu können, sorgt nur für eine fortlaufende Verfettung seines Körpers. Dabei ist Insulin nicht notwendig. Eine kohlenhydratferne Ernährung erzeugt den gleichen Effekt und sorgt für eine rasche Gewichtsabnahme.

Hier eine Liste von besonders kohlenhydratarmen Lebensmitteln bzw. solche, bei denen der Kohlenhydratanteil nur schwer verdaut wird. Diese Lebensmittel können in Maßen verzehrt werden und helfen, Pfunde abzuspecken. Beachte jedoch, dass in der Anfangsphase einer Diät jeder Genuss von Obst zu vermeiden ist (*).

Noch ein wichtiger Satz. Industriell erzeugte Lebensmittel wie Fischstäbchen, Frostpizza, Tütensuppen, Lachsschinken etc. werden nicht geführt. Sie sind generell aus der Ernährung auszuschließen enthalten sie doch leicht verdauliche Kohlenhydratanteile die eine gesunde Ernährung verbietet. Studiere einmal genau die Zutaten und den Kohlenhydratanteil dieser „Lebensmittel“. Sie sind der wesentliche Grund für die rasante Verfettung der Erdebevölkerung. Neben Zucker enthalten sie eine große Menge Stärke.

Die Liste ist nach ihrer Kohlenhydratbelastung je 100 Gramm Lebensmittel sortiert. Bei Obst und Gemüse handelt es sich um frische Pflanzen. Je reifer das Obst, umso mehr Zucker ist enthalten. Dieser Zucker macht dick. Während eine grüne Banane noch bedenkenlos verzehrt werden kann, ist eine reife Banane eine echte Kohlenhydratbombe. Wildpflanzen sind Kulturpflanzen, saure den süßen immer vorzuziehen. Die klugen Sprüche von Großmutter: „Obst ist gesund“ und „Zucker ist Nervennahrung“, sind falsch. Richtig ist: süßes Obst ist ungesund. Zucker ist ein süchtig machendes und langsam wirkendes Depotgift. Es wirkt über Jahrzehnte und lagert sich als Fett im gesamten Organismus an.

Liste der gesündesten Lebensmittel

Kefir
Spinat
Avocado
Endivien
Chinakohl
Kopfsalat
saurer Joghurt mit wenig Fett (amm besten selbst herstellen aus Bifidus Bulgaricus)
Champignons, Pilze
Mangold
Feldsalat/Rapunzel
Krustentiere (Hummer, Krabben, Languste)
fett- und sehnenfreies Fleisch (Wildfleisch, mageres Rind, Huhn -ohne Haut)
Portulak
grüne Salate
Essiggurken (In Lake eingelegt und ohne Zucker zubereitet)
Bambussprossen
Oliven
Rhabarber
Essig
Grünkohl
Gartenkresse
Wirsingkohl
Gurke
Tofu
Rettich
Chicoree
Sauerampfer
Radieschen, Rettich
Zucchini
Spargel
Bleichsellerie
Tomaten (möglichst unreif)
Fenchel
Rotkohl
Pepperoni
Porree
Aubergine
Kohl, Kraut
Stangenbohnen
Hüttenkäse
Kohlrabi
Sauerkraut
Paprika
Weißkohl
Wirsing
Löwenzahn
Sojamehl
Blumenkohl
Zwiebeln
Sprossen
Petersilie
Speisequark mager
Palmherzen
Physalis, Kapstachelbeere
Brokkoli
Johannisbeeren, schwarz*
Sojabohnen
Soja
Ingwer
Johannisbrotmehl (Carobpulver)
Zitrone
Sojabohnen in der Dose
Johannisbeeren, rot
Mandelmus, ungezuckert (aus ganzen Mandeln)
Erdbeeren, frisch*
Erdnüsse
Schalotte
Rosenkohl
Magermilch
Mungbohnen
Lauch, Frühlingszwiebel
Rosenkohl
Stangensellerie
Heidelbeeren*
Acerolakirsche, Antillenkirsche*
Nüsse
Brombeeren*
Haselnuss
Pistazienkerne
Himbeere, frisch*
Erdnussmus, ungezuckert
Pecanuss
Artischocke
Kakaopulver, ohne Zucker
Grapefruit (Pampelmuse)*
Pesto
Stachelbeere*
Kirschen*
Pistazien
Haselnussmus, ungezuckert
Hummus
Pinienkerne
Erbsen, halb
Kürbiskerne
Bohnenkerne, grün (Flageolet)
Limabohnen (getrocknet)
Cashewnuss
Sojabohnen (getrocknet)

Diese Liste ließe sich problemlos erweitern, zeigt jedoch, dass die Speisekarte für eine kohlenhydratferne Ernährung nicht einseitig sein muß. Im Gegenteil, die Vielfalt an Salaten und deren Geschmacksrichtungen und Zutaten erlauben einen Speiseplan der weitaus vielfältiger ist, als das gewöhnliche Einerlei aus Kartoffeln, Fleisch und Soße.
Wer Rezeptanregungen sucht, wird hier fündig: gesunde Rezepte.

Hier geht es zur Liste mit den höchsten Kohlenhydratladungen – den ungesündesten Lebensmitteln.

Blähbauch kurieren

 

Viele Menschen, auch dünnere, haben einen Blähbauch. Bei Männern beginnt er direkt unterhalb der Rippen, bei Frauen sitzt er unterhalb des Nabels. Anders als der durch Fettgewebe definierte Bauch ist der Blähbauch runder und die die Haut bzw. das Gewebe darunter ist straff gespannt. Bei Männern die jahrelang ihren Blähbauch mit sich herumtragen beginnen sich die untersten Rippen nach außen zu wölben.

Wie der Name schon sagt ist der Blähbauch nicht durch Körperfett verursacht. Vielmehr haben sich im Darm Organismen angesiedelt, die diesen konstanten Blähbauch erzeugen. Dabei handelt es sich nicht um die in letzter Zeit in Verruf geratenen Darmbakterien. Es sind Organismen die im menschlichen Verdauungstrakt nichts zu suchen haben. Sie erzeugen bei ihrem Stoffwechsel Gase die den Bauch kontinuierlich aufblähen.

Es gibt Methoden, diese Organismen aus dem geblähten Körper wieder zu entfernen. Und das ist keine Zauberei sondern ganz einfach zu erkennen. Der Blähbauch geht weg.

Trinke täglich vor den Mahzeiten 250 ml Brottrunk. Diesen hast Du zuvor mit einem Eßlöffel Milchzucker versetzt. Mit etwas Zitrone abgeschmeckt schmeckt es erfrischend. Iss Sauerteigbrot und würze Salate mit einer Handvoll kleingeschnittenem rohem Sauerkraut.

Zunächst wird sich ein Effekt einstellen, den Du nicht erwartest. Je nach Schwere der Besiedelung wirst Du Durchfall und Blähungen bekommen. Jetzt bitte auf keinen Fall abbrechen und denken: „oh ich habe eine Brottrunk-Unverträglichkeit“. Das ganze Gegenteil ist der Fall. Die getrunkenen Milchsäurebakterien reinigen die Darmwände. Sie sind die Putzkolonne die Dir auf natürlich biologischen Weg den Darm saniert. Milchsäurebakterien umgeben sich zu ihrem Schutz mit Wasserstoffperoxid (H2O2). Wasserstoffperoxid löst alle Organismen die nicht in den Darm gehören in Wasser (H2O) und Sauerstoff (O2) auf. Daher kommt Wasser in Form von Durchfall und Sauerstoff in Form von Pfurzen aus Deinem Körper. Nach einem Tag bis maximal einer Woche sollte sich der Stuhlgang wieder normalisieren. Der Darm ist nun gereinigt und – oh Wunder – der Blähbauch ist vollständig verschwunden.

Bitte während der Behandlung keinen Zucker und zuckerhaltige Speisen und Getränke verzehren.

Nun beherrschen und kontrollieren Milchsäurebakterien die Darmwand. Sie verstoffwechseln jetzt die Nährstoffe im Darm und halten die Darmwände sauber. Kleiner Nebeneffekt, Zucker und Stärke wird nun weniger gut verdaut und in körpereigenes Bauchfett verwandelt.