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DNA Transkription

Eine Tübinger Doktorandin am Institut für Evolution und Ökologie wandelt mit Platin den Körperbau von Wasserschecken um. Platin wird am Institut auf  seine Umweltverträglichkeit in Abgaskatalysatoren von Autos getestet. Raphaela Osterauer so der Name der jungen Forscherin, behandelte die Embryos der Süßwasserschnecke Marisa cornuarietis an zwei bestimmten Tagen mit zweiwertigem Platin.

Das Ergebnis: die Schnecken bilden keinen metabolischen Panzer aus Kalk aus. Anstelle des Panzers wuchs im Körper eine dünne Kalkröhre wie sie auch bei anderen Nacktschnecken wachsen.

Verpackt und nackt, die Wasserschnecke (Quelle: Uni-Tübingen)

Das Experiment der Forscherin belegt fünf meiner Thesen zu den Fähigkeiten des körperlichen Wandlungsprozesses – der Selbstheilung und Wiederherstellung.

– Platin gehört zu den hermetischen Metallen und repariert DNA. Es ist das sagenumwobene Elektron.

– Der Einsatz von Platin verändert den Bauplan ohne die vorhandene DNA zu verändern. Es ist anzunehmen, dass Platin hier die RNA-Transkription deaktivierte. Ob die Mikrotubuli oder die Mitochondrien ausgeschaltet wurden, geht aus dem Artikel des Instituts nicht hervor.

– Die verwandelte Schnecke bildet die inneren Organe in einer modifizierten Anordnung aus und ist lebensfähig wie ihre gepanzerten Geschwister.

– Der Tübinger Befund belegt, dass auch „höheres Leben“ den Regeln folgt und eine Umkehr der parasitär aufgezwängten RNA-Struktur möglich ist, wie es bereits industriell bei Pflanzen genutzt wird (BASF- Dipropylamine).*

– Die Evolution ist vor allem ein Kampf zwischen Stammzellen-DNA und RNA Bauplan, zwischen einem Kohlenhydrat verdauenden Parasiten und seinem Wirt. Wer obsiegt definiert den Körperbau. Darwins Modell spielt dabei eine völlig untergeordnete Rolle.Es ist nicht die Anpassung an die Umwelt sondern die Anpassung an den Metabolismus, an die konkurierende RNA-Kodierung.

Wasserschnecke ohne Gehäuse dank Platin (Quelle: Uni-Tübingen)

„Es ist somit möglich, nur mit einer kurzzeitigen Platingabe während dieser entscheidenden Entwicklungsphase die Wachstumsrichtung dieses Gewebes mit all seinen Konsequenzen für die Schalenbildung, die Ausprägung des Mantels und die Lage der Kiemen unumkehrbar zu beeinflussen. Nach Absetzen von Platin entwickeln sich die Schnecken entsprechend ihres neuen Entwicklungsprogramms, schlüpfen aus den Eiern, nehmen wie üblich Nahrung auf und ändern ihre neu definierte Körpergestalt auch während des weiteren Wachstums nicht. Sie erreichen ein Alter von mehr als einem halben Jahr.“

In der hermetischen Lehre kommen verschiedene Metalle zum Einsatz die zugleich verschiedene Stadien der Wandlung darstellen. Metalle können auf verschiedene Weise in die DNA Reproduktion- und Reparatur eintreten. Im Fall der Schnecke ist naheliegend, dass die Metall-Ionen bei der RNA Transkription aktiv werden. Im vorgeburtlichen Reifungsprozess reichen dafür zwei Tage.

Einen ähnlichen Effekt erzielt die BASF mit Pflanzenschutzmitteln, denen Dipropylamine zugesetzt werden. Dies zerstört bei Pflanzen die Mikrotubuli (Spindelapparat) und sorgt so für gigantisch große Blüten und Früchte. Bekannt sind die riesigen Erdbeeren – eigentlich „Lichtbeeren“, gewachsen nach ihrem natürlichen DNA-Bauplan.

Der menschliche Organismus hat den Kalkpanzer erfolgreich ins Innere verlagern können. Der Preis dafür ist die Verkalkung der Wirbelsäule im Alter und das verhärten der Bandscheiben. Gemessen an der Last die eine Schnecke mit sich herum tragen muss, fast banal.
Menschen schleppen heute ähnliche Lasten wie die Schnecken mit ihren Gehäusen. Beim Menschen sind es jedoch 50 bis 100 Kilogramm Fettgewebe, ein schicker Kalkpanzer wäre wahrscheinlich deutlich leichter.

 

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* Es ist ein Treppenwitz. Die BASF vertreibt Dipropylamine im großen Maßstab als „Pflanzenschutzmittel“. Tatsächlich wird die Pflanze mit diesem Mittel nicht geschützt sondern zu höheren Erträgen stimuliert. So landen über das Obst Dipropylamine auf unserem Eßtisch. Auf der anderen Seite gibt es dipropylaminhaltige Medikamente nur in der Apotheke und nur auf Rezept. Hier sollten sich das Gesundheits- und das Verbraucherschutzministerium zusammentun und für alle, in Pflanzenschutzmitteln und anderen E-XXX Zuschlagstoffen, die Rezeptfreiheit in Apotheken durchsetzen. Alles Andere wäre inkonsequent.

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Evolution und Cyaniter

 

 

Frage: Felix Cyano, seit unserem letzten Interview ist fast ein halbes Jahr vergangen. Was gibt es Neues?

FC. Neu ist, dass wir den Orden Die Cyaniter gegründet haben. Rechtlich ist dieser Orden ein gemeinnütziger Verein in Gründung. Wir haben uns das Ziel gesetzt, über gesunde Ernährung aufzuklären.
Ich entwickle gerade eine Veranstaltung für Kindergärten. Ziel soll es sein, schon die Vorschulkinder für ihren Körper und das was sie ihm tagtäglich antun, zu sensibilisieren. Gleichzeitig wende ich mich an die Angestellten und Eltern, mehr Augenmerk auf die Ernährung zu legen. Die Unwissenheit welche Speisen dick machen ist sehr groß.

Speiseplan Kindergarten

Speiseplan Berliner Kindergarten Grundschule

Speiseplan Berliner Kindergarten Grundschule

In einem Kindergarten gibt es beispielsweise einmal wöchentlich Milchreis mit Kirschen, Zucker und Zimt. Das einzig Gesunde an diese Speise ist der Zimt. Milchreis ist ein Vermarktungskunstwort für minderwertigen Bruchreis. Bruchreis zeichnet sich dadurch aus, dass sich die Stärkekörner durch das gebrochene Reiskorn besonders schnell mit Feuchtigkeit füllen können. Das macht die Stärke des Reiskorns besonders schnell verdaulich. Reiskornstärke ist eine Zuckervorstufe und wird vom menschlichen Körper sofort in weißes Bauchfett transferiert. Die in Zucker abgekochten Kirschen haben ebenfalls jeden gesunden Nährwert verloren. Abgekochte Kirschen aus der Büchse oder dem Glas sind nur noch Zuckerlieferanten. Diese Mischung wird außerdem noch mit raffiniertem Zucker überzogen. Kalorienreicher geht es kaum noch.
Die Grundsätzliche Kritik an den angebotenen Speisen ist: zu kohlenhydratreich, zu viel Stärke und viel zu viel Zucker. Da werden vollkommen zerkochte Kartoffeln geliefert die nur noch aus Stärke bestehen. Und dazu gibt es dann eine Bratwurst mit 60 Prozent Tierfett. Die einzig gesunde Beikost, das Sauerkraut bleibt meistens unangerührt auf den Tellern liegen.
Die Ergebnisse solcher Mastfütterungen sind offensichtlich. Pro Gruppe gibt es höchstens zwei oder drei Kinder die als normalgewichtig gelten können. Die große Masse kratzt dicht an einer ersten Fettsucht. Wenn die ihr Fett nicht bis zur Pubertät weg bekommen schleppen sie dies ein Leben lang mit sich herum. Ärzte berichten, dass diese Entwicklung in den letzten Jahren erschreckende Ausmaße angenommen hat. Und wie bei übergewichtigen Erwachsenen gehen damit auch bei Kindern diverse Krankheiten einher. Für die Drei- bis Sechsjährigen ist die größte Gefahr, sich eine chronische Angina einzufangen. Diese Krankheit hat früher den Reigen der Todesursachen für Kinder angeführt. Die Kleinen sind jämmerlich erstickt. Statistisch gibt es für die Angina zwei Schübe, einen zwischen drei und vier Jahren und einen zwischen neun und zwölf Jahren. Alle Puttendarstellungen sind zwei- bis dreijährige Engelchen, gestorben an der Engelkrankheit Ang(el)i-na.
Heute ist die kindliche Angina der Grundstein für chronische Atemwegserkrankungen. Ich war selbst ein solches Kind und hatte regelmäßig Angina-Schübe in Form einer Seitenstrangangina, auch nachdem die Mandeln entfernt wurden. Daher kann ich mich gut in die kleinen Schicksale hinein versetzen.
Das Drama setzt sich in der häuslichen Ernährung fort. Ich beobachte immer, was sich die Leute im Supermarkt auf das Laufband legen. Da muss ich gar nicht die Einkäufer und ihre Warenkörbe sehen. Aus den Einkäufen kann jedoch recht zuverlässig der Bauchumfang bestimmt werden. Dem bereits adipositiven Kronensohn wird ein Frühstück aus Weizenbrötchen mit Butter und Nutella eingekauft. Ein Blick auf die Statur der Mutter verrät, die ernährt sich auch nicht anders.
Die aktuelle EHEC-Kampagne zeichnet einen weiteren Meilenstein in dem langsamen Verfettungsprozess. In den Supermärkten gibt es keine Sprossen mehr zu kaufen.  Die Menschen kaufen lieber verpackte und verschweißte Fertignahrung aus der Fabrik, abgekocht und angereichert mit Stärken und Zucker. Wenn diese Entwicklung im aktuellen Tempo weiter geht, wird dick sein in zehn Jahren zum nationalen Problem. Die Kosten für die Krankenkassen werden explodieren und die Menschen werden an trivialen Epidemien wegsterben wie die Fliegen. EHEC ist da nur ein medial vollkommen übertrieben dargestellter Vorgeschmack.