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Fettleibigkeit

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Die westliche Zivilisation ist verblüfft. Jenseits des eisernen Vorhangs wurde eine Heilmethode neu entdeckt und in umfangreichen wissenschaftlichen Studien belegt, das Heilfasten. Diese Methode steht konträr zu allen Vorstellungen der modernen Medizin. Sie ist sehr preiswert und macht jeden Apotheker arm. Dennoch ist sie universell gegen alle menschlichen Gebrechen wirksam. Konsumaskese heilt, das ist die Botschaft des Antichristen in der modernen Konsumwelt.

Hier geht es zu einer umfangreichen Dokumentation von ARTE über das „klinische Heilfasten“: Fasten und Heilen.

Bewußt abzunehmen oder gar zu Heilfasten heißt immer, gegen den Hungertrieb zu bestehen. Zur simplen Befriedigung des stärksten Triebes überhaupt – dem Freßtrieb – gesellt sich beim Kulturmenschen der Genußtrieb. Beide Triebe bilden  ein seltenes Gespann aus parasympathischer- und sympathischer Triebrichtung: essen und belohnen. Das Es und das Überich locken zur Speis. Verstärkend kommt das mütterliche Belohnungssystem mit Süßwaren als anerzogener Pawlowscher Reflex auf Belohnung und süß hinzu.

Und selbst glaubensbedingte Diätgebote werden von innigen Anhängern spitzfindig als Kavaliersdelikt umgangen. Ein Moslem fastet bis die Sonne untergegangen ist. Damit wird jedoch der Sinn des Glaubensgebotes ad absurdum geführt. Alle Heilslehren kennen das Gebot des Fastens. Das Wissen um den tieferen Sinn dieses Gebotes ist jedoch verloren gegangen

Aber auch gesund lebende Hobbysportler schließen Kompromisse und die Nascherei mit mehr Sport und Öko-Food kompensiert. Zurück bleiben ein schlechtes Gewissen und ein langsam verfettender Körper.

Diäten, Abnehmseminare, Öko-Food, Wundersteine usw. erweisen sich langfristig bilanziert als ungeeignet. Lebensalter kann so heute leicht anhand der Kilos Übergewicht gemessen werden. Der BMI wandert gutmütig mit den Jahren mit und toleriert zunehmend kleine Fettrollen.

Aber warum soll man eigentlich gegen diese totalitäre Übermacht bestehen wollen? Warum soll man sich so enthaltsam seinen Alltag mit Diätplänen verkomplizieren? In Foren publizierte Themen wie „Abnehmen macht sexy“ und „17 kg Übergewicht sind Geschichte“ zeugen von der Unzufriedenheit, vom Unwohlsein im eigenen Körper. Etwas rebelliert in einem. Ist der langsame Weg der Verfettung unaufhaltsam, wenn „man langsam in die Jahre kommt“?

 

Aufruf zum Heilfasten

Ich trete ab sofort in Askese und plane bis Ostern die Nahrungsaufnahme einzustellen. Ob es mir gelingt, wird sich zeigen. Bist Du spontan und mutig? Dann mache einfach beim vorösterlichen Heilfasten mit. Es kostet keinen Cent und Du kannst jederzeit aufhören. Deinen „Überbau“-Bedenkenträger schiebe einfach zur Seite. Du mußt auch nicht in die Berge fahren, Dich zu konditionieren. Beginne einfach hier und jetzt.

Warum? Es ist eine alte Tradition, mit dem Vollmond vor Ostern in die Askese zu treten, um zu Heilfasten. Diese Tradition fußt weniger auf religiösen Vorstellungen mondgläubiger Heiden. Vielmehr ist es ein Bestandteil ritualisierter Körperpflege der Heilslehre der ältesten bekannten Zivilisation. Letztendlich dient es dem Heil der Gemeinde, sprich der Gesunderhaltung des Körpers.

Die moderne Wissenschaft entdeckt gerade die Heilwirkung durch Nahrungsentzug. Mit Heilfasten behandelte Mäuse in der Chemotherapie haben mit einem mehrfachen Faktor höhere Heilungserfolge auf verschiedene Krebsformen als ihre normalfressenden Mäusepatienten. Bekannt ist der Begriff des „Heilfasten“. Kleine Kinder beginnen instinktiv mit Heilfasten und essen nichts mehr, wenn sie eine Krankheit beschleicht. Wenn kleine Kinder keinen Appetit haben weiß die Mama sofort, das Kind ist/wird krank. Aber anstatt es dann auch ein zwei Tage nichts essen zu lassen sorgt sich die Mutter und nötigt zur Nahrungsaufnahme. Jedes Tier heilt durch Nahrungsverzicht seine Krankheiten.

Nahrungsverzicht bedeutet viel mehr, als nur Gewicht zu verlieren. Nahrungsverzicht bedeutet auch, alle seine lieb gewonnenen Zipperlein wieder los zu werden. Hautprobleme, Gelenkschmerzen, nervöser Magen usw. verschwinden wie durch ein Wunder.

Auf der anderen Seite benötigt der moderne Endzeit-Industrie-Kulturmensch alle zwei Stunde eine Mahlzeit gegen den „kleinen Hunger“. Fest im Griff der Körpergefühle des abnehmenden Zuckerspiegels zeigt sich ein deutliches Suchtverhalten auf Kohlenhydrate.

Doch bereits nach 24 Stunden Enthaltsamkeit hört dieses Hungergefühl einfach auf und kommt auch nicht wieder. Bleibt Nahrung länger als 24 Stunden aus, beginnt zuerst die Leber ihr Fett abzubauen und als Energie in die Blutbahn zu spritzen. Von diesem Leberfett hat – so wette ich – hat Jeder und Jede in diesem Forum bis zu einem Kilo vorrätig. Damit kommt man schon eine Woche weiter. Unglücklicher Weise wird es aber erst ab diesem Zeitpunkt spannend. Der Körper stellt seine Ernährung vom Kohlenhydratstoffwechsel (Blutzucker-Insulin-Reigen) auf Ketose um. Die Leber bildet direkt aus weißem Fettgewebe Ketonkörper, die als neuer Energielieferant in die Blutbahn serviert werden. Überschüssige Ketone werden beim Urinieren entsorgt und lagern sich nicht wieder als Fettgewebe an – sexy durch pullern.

Den Sprung in die Ketose kann man selbst messen. Im Internet oder in der Apotheke gibt es Keto-Tests. Erstaunlicher Weise beginnt der Körper ab diesem Zeitpunkt nach Blumen zu duften, ein gutes Zeichen für die vollständige Entleerung der Leber.

Ich lade Dich ein, mitzumachen und freue mich auf Deine wundersamen Erfahrungen in einer Welt frei von permanenter Nahrungssuche. Die Sterne stehen günstig. Der Vollmond ist vorbei und der Ostervollmond steht vor der Tür. Es ist die beste Gelegenheit, sich auf den Weihnachtsvollmond 2012 und seine angehangenen Ereignisse vorzubereiten 😉

 Hier gibt es eine Reaktion auf Xing zu meinem Aufruf: 

 

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Ist Zucker das süße Gift? Zucker wird von der Zuckerindustrie seit Jahren als gesund und lebensnotwendig propagiert. Diese jahrelange Einflussnahme auf das öffentliche Gedächtnis hinterlässt Spuren. Zucker wird nur selten als problematisch angesehen. Lediglich Kindern gibt Mama nicht so gerne Zucker, wegen der Karies.

Die Zuckerverbände lassen Studien sprechen die zu folgenden Ergebnissen kommen: “Je höher der Zuckerverzehr war, desto seltener kam Übergewicht vor. Übergewichtige verzehrten jedoch mehr Fett als Normalgewichtige.” (Quelle: Wirtschaftliche Vereinigung Zucker). Oder dies: “Diabetes Typ 2 kann entstehen, wenn bei einer genetischen Disposition Übergewicht und/oder fortgeschrittenes Lebensalter als Auslösefaktoren hinzukommen. Der Verzehr von Zucker mit der Nahrung hat jedoch keinen Einfluss auf die Entstehung der Krankheit.” (Quelle: Wirtschaftliche Vereinigung Zucker)

Zucker wird in der Deklaration der Zusatzstoffe oft umschrieben und wird als Dextrose, Sacchrose, Fruktose, Isoglukose, Stärkesirup oder Glucose aufgeführt.

Zuckerverbrauch nach Produktgruppen in Deutschland 2009-2010

Zuckerverbrauch in Deutschland 2009-2010: 3.126.000 Tonnen, davon wurden 381.278 Tonnen direkt von Endverbrauchern verarbeitet (Quelle: Wirtschaftliche Vereinigung Zucker)

Zucker wird inzwischen in fast allen Lebensmitteln eingesetzt und ist nicht mehr nur in den klassischen Süßprodukten enthalten. Zucker wird anstelle des angeblich krebserregenden Nitrierpökelsalzes in der Wurst verwendet. Zucker wird zum Binden von Klebfleisch eingesetzt.

Leicht-Rohschinken von Wilhelm Brandenburg

Leicht-Rohschinken von Wilhelm Brandenburg. Erst die Zutatenliste verrät, da ist auch Zucker dran, 0,4% auf 100 Gramm.

Der gesunde und magere Kern-Schinken mit nur 0,2% Fett aus der Wursttheke entpuppt sich als mit Zucker und Stärke verklebte Fleischfasern. Wer nicht aufmerksam die Zutatenliste studiert ahnt nicht, dass er auch Zucker und Stärke verspeist, anstelle eines mageren geräucherten Stückes tierischen Eiweißes.

Vor allem Fertigprodukte zeichnen sich durch einen hohen Zuckeranteil aus. Zucker wird in Kartoffelsalat getan, um ihn geschmacklich “leckerer” zu machen. So kommt der Nadler Kartoffelsalat mit Joghurt auf einen Zuckergehalt von 7%.

In löslichem Kaffee (Geschmack Cappuccino) von Jacobs sind 44% Zucker enthalten. Tomatentchup ist ein besonders reicher Zuckerlieferant, Kraft Tomatenketchup kommt auf 23% Zucker – pro Flasche sind das 61 Stück Würfelzucker.
Die Steinofenpizza Hawai – eine eher salzig würzige Speise – kommt auf 6% Zucker. Der versüßte Genuss einer Pizza entspricht dem Verzehr von 8 Stücken Würfelzucker. Aber auch die biologisch dynamische Pizza will nicht auf den “Leckerfaktor” verzichten und kommt beispielsweise in der Bio Salami-Pizza von Alnatura mit 5% daher.

Die Regale in den Supermärkten füllen sich mit “Light-Produkten” die sich durch einen geringen Fettanteil auszeichnen. “Nur 0,1% Fett” prangt stolz auf dem Etikett. Da Fett ein Geschmacksträger ist, muss der Hersteller auf andere Träger ausweichen. In der Regel kommt dabei Zucker zum Einsatz. So sind Produkte mit Zucker versetzt, bei denen man gar keinen Zucker vermutet. Fettarmes “Light” ist in der Regel Strong im Zucker. Speiseeis ist ebenfalls ein extrem verzuckertes Lebensmittel. Landliebe Vanilleeis kommt auf 25% Zucker und Langnese-Vanilleeis auf 23% Zuckeranteil.

Besonders dramatisch sind die Zuckeranteile in Lebensmitteln für Kinder. 55% Zucker enthält Nutella, deklariert als besonders gesund. Das sind auf ein Glas Nutella 78 Stück Würfelzucker. Die für Kinder beworbenen Joghurtbecherchen “Fruchtzwerge” enthalten 12% Zucker. Aber auch Kindertees enthalten extrem hohe Zuckeranteile. So kommt der “Früchte-Tee” von Hipp auf einen Zuckeranteil von 97%. Ebenfalls für Kinder beworbene Kellogg’s Frosties enthalten 38% Zucker – pro Packung sind das 51 Stück Würfelzucker. Gummibärchen von Haribo (Goldbären) sind mit 45% Zuckeranteil dabei – knapp 33 Stück Würfelzucker pro 200 Gramm Packung. Die Milchschnitte – aufgemacht in der “Kinderserie“ – ist mit 29% Zuckeranteil dabei.

Eine große Zuckerquelle sind die Getränke. Bekannt ist der 11% Anteil an Zucker in CocaCola. Das entspricht bei einer Einliter-Flasche der Menge von 40 Stück Würfelzucker. Schweppes Bitter Lemon kommt sogar auf 13% Zucker.
Der Zuckeranteil von Obstsäften kann noch deutlich darüber liegen. Ein Kirschnektar kommt zum Beispiel auf 16% Zuckeranteil, entsprechend 58 Stück Würfelzucker.

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Mit der Cyano-Diät kann man sehr schnell abnehmen. Beachte, Abnehmen belastet Deinen Organismus, je schneller Du abnimmst umso stärker. Über Jahre angefuttertes Fett ist wie ein Archiv. Jede abgeschmolzene Schicht legt eine vergangene körperliche Verfassung frei. Fett konserviert perfekt. Daher ist es beim schnellen Abnehmen noch wichtiger, regelmäßig die Drüsen Leber und Nieren zu spülen.

Achtung, diese Diät darf nur bei guter gesundheitlicher Verfassung durchgeführt werden. Bei Zweifeln lieber vorher Hausarzt konsultieren. Solltest Du Dich dauerhaft sehr unwohl fühlen, schraube unbedingt einen Gang runter. Und so geht’s.

Beim Abnehmen geht es in erster Linie um die Verbrennung von Körperfett. Mit der Kohlenhydratreduktion bei der Ernährung wird der Organismus gezwungen, eigene Reserven zu verdauen. Dies beginnt zunächst mit den eingelagerten Energiereserven in der Leber und im Muskelgewebe. Erst wenn diese Reserven aufgebraucht sind, geht es ans Bauchfett. Bei der täglichen morgendlichen Kontrolle des Blutzuckerwertes kann dies gut beobachtet werden. Mit der Diät beginnt der Blutzucker zu sinken, ohne dass es zu einer signifikanten Gewichtsreduktion kommt. Sind die Depots in Leber und Muskeln aufgebraucht, sinkt der Blutzucker erneut. Mit dem weiteren Sinken des Zuckers beginnt nun der Körper auch Bauchfett zu verbrennen.

Über den gesamten Zeitraum wird die Zufuhr von Kohlenhydraten und Fett möglichst komplett gestoppt. Vor den Mahlzeiten jeweils 5 Gramm Guarkernmehl einnehmen. Guar hilft, die Blutzucker- und Blutfettwerte um bis zu 30% zu senken.

Geleichzeitig ist es wichtig, das im Gewebe aufgestaute Wasser auszuscheiden. Hierfür hat sich als preiswertes Mittel der tägliche Verzehr von Wacholderbeeren bewährt. Langsam mit einigen wenigen Beeren beginnen und die Dosis langsam steigern. Die Wacholderbeeren regen die Nierentätigkeit an und angesammeltes Wasser wird drainiert. Es ist also ein gewünschtes Ziel, häufig pullern zu gehen. Die Wasserreduktion hilft dem Herzen und senkt deutlicher das Körpergewicht als das verbrannte Fett.

In der ersten Phase wird der Darm saniert. Achtung, dies erzeugt Durchfall und Blähungen die aber nach einer Woche beendet sein sollten. Viel trinken, für den Durst einfach Salz lecken. KEINE Elektrolyte einnehmen.

Morgens: zuerst ein großer Becher Brottrunk, dazu etwas noch möglichst unreifes also saures Obst und eine getrocknete Pflaume, eine Scheibe frisches Vollkornschrotbrot auf Sauerteigbasis, am Wochenende ein Ei (gekocht oder gebraten oder als Omelett), möglichst saurer magerer Joghurt, Jasmintee (schwarz oder grün), alles in vernünftigen Maßen. Nach dem Essen sollte ein leichtes Hungergefühl bleiben. Bewusst essen, keine Ablenkung und auf das Essen konzentrieren.

Mittags: Salatvariationen mit Joghurtdressing, dazu eine Scheibe Brot (wie oben), Jasmintee, Mineralwasser

Nachmittags: eine Handvoll gesalzene Erdnüsse, dazu viel Mineralwasser

Abends: Salatvariation mit Eiweißquelle (Shrimps, magerer Fisch, gekochtes Ei, magerer Schnittkäse), eine Scheibe Brot (wie oben), Jasmintee, Mineralwasser.

Bei anfänglichen Hungerattacken nach Belieben frische Radieschen knabbern, bewährt haben sich auch zuckerfreie Kaugummis.

Nach dieser ersten Stufe ist der Blähbauch zurückgegangen. Die Verdauungsorgane können nicht mehr ganz so schnell die aufgenommene Nahrung verwerten. Jetzt beginnt die zweite Stufe.

Morgens: ein Ei mit zusätzlicher Eiweißquelle (wie oben), Joghurt, frisches Gemüse, Jasmintee

Mittags: Salatvariationen mit Eiweiß (kein Käse), Joghurt, Jsmintee, Mineralwasser

Nachmittags: Handvoll gesalzene Erdnüsse oder Cashewkerne, dazu viel Mineralwasser

Abends: Salatvariation mit Eiweißquelle, frisches Gemüse, Jasmintee, Mineralwasser

Diese Produkte aus der Ernährung ausschließen:  Backwaren, Brot, Brötchen, Kuchen, Kekse, Müsli-Riegel, Pizza, Wurst, Käse, süßes Obst, Fruchtsäfte, keine Fertigprodukte sie enthalten alle Zucker und Stärke, alles Zuckerhaltige, Kartoffeln, Reis, Nudeln,

Erlaubt sind Eiweiß und Ballaststoffe.

Möglichst rohes Gemüse (Mohrrüben, Radieschen, Paprika, Rote Beete, Broccoli, Kohl, Zucchini, Sprossen, Gurke etc.), Blattsalate, Chinakohl, Wasabi (nicht den 3%igen „Extrakt“), viel Chili, Erbsen, Kichererbsen, Bohnen, Linsen, unreifes saures Obst, fettarmer Fisch, Hühnerbrust, Shrimps

Immer gut würzen: Kreuzkümmel, Schwarzkümmel, Kümmel, Chili, Knoblauch.

Viele frische Kräuter verwenden.

 

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Abnehmen ist der fromme Wunsch vieler. Warum man so in die Breite geht, obwohl man so wenig ißt, bleibt ein Rätsel. Jede Diät führt letztendlich via JoJo in das nächste Level der Verfettung. Diese Entwicklung führt automatisch in einen Teufelskreis. Der Körper wird immer dicker und kann die aufgenommene Nahrung immer besser verdauen und in eigenes Körperfett umwandeln. Der nächste Schritt ist unweigerlich die Diabetis Typ B – die Zuckerkrankheit. Jetzt tritt professionell die Pharmaindustrie zur Seite und pumpt Insulin in den Körper. Insulin verringert lediglich die Fähigkeit des Körpers, Kohlenhydrate zu verdauen und als Körperfett anzulagern. Der hohe Zuckerspiegel hat jedoch keinen organischen Ursprung, es ist keine körperliche Krankheit, es ist eine geistige.

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Erfolge der Cyano-Diät, 20 kg Fett abgebaut

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Längst hat ein System die Macht übernommen, den Willen des Menschen auf den maßlosen Verzehr von Leckereien zu trimmen. Im Freßflash wird so lange an der Tüte mit den Chips oder Crackern oder Popcorn gewütet bis sie leer ist. Danach kommt der reuige Blick, was habe ich da gerade wieder getan? Der Blutzuckerspiegel steigt an und der Heißhunger ist weg. Glückshormone werden ausgestoßen und ein seit frühester Kindheit  existierendes süßes Belohnungssystem funktioniert in pawlowscher Pefektion. Der Körper, Krone der Schöpfung ist zu einem bedingten Reflex degradiert und bedient seinen Metabolsimus, sein Fettsystem, und wird mental wie körperlich belohnt. Alle Indizien einer Sucht sind sichtbar, allein wie eine Sucht wird es nicht behandelt.

Spätestens nach einer Stunde beginnt der Blutzuckerspiegel wieder dramatisch zu fallen. Ein ebenfalls vom Bauchfett schmarotzender Nerv sorgt dann wieder zunehmend für ein Heißhungergefühl, bereit den Reigen von neuem zu beginnen.

Das Ende dieser Biographie ist schrecklich. Nach einer erfolgreichen trivial-OP bahnt sich plötzlich eine schwere Sepsis, eine Blutvergiftung an. Irgendetwas im Körper ist schwer entzündet und die Ärzte beginnen mit ihrem gesamten Programm an Antibiotika, den vermeintlichen Angreifer auszumerzen. Es gelingt jedoch nicht, im Gegenteil. Der Zustand wird immer schlimmer und schließlich stirbt der Patient an „“Lungenentzündung“. Auf Deutsch, er erstickt an dem Schleim seiner Bronchien, so bei Bewußtsein, mit allen panischen Gefühlen der Todesangst.

Ärzte führen dieses Phänomen, an Kliniken nicht mehr als Phänomen sondern vielmehr als Alltag zu bezeichnen, auf mangelhafte Krankenhaushygiene und resistente Bakterien zurück. Die Wahrheit ist jedoch eine andere.

Mit 30, 40 oder 60 Kilogramm Übergewicht frohlockt der Metabolismus im menschlichen Organismus. Die Organe machen krank, die sich direkt von dem reich gedeckten Bauchfett-Tisch ernähren. Opfer sind das Herz, die Leber, die Gelenke und der Magen. Es erzeugt Rheuma, Gicht, Sodbrennen und Nackenschmerzen. Die Schilddrüse kämpft permanent auf Hochtouren gegen einen übermächtigen Feind. Ein großer Teil ihrer Hormone verschwindet einfach im weißen Bauchfett. Die betroffenen Organe lassen sich beliebig fortsetzen. Jetzt reicht eine kleine Infektion, ein kleiner Immundefekt und schon bricht das metabolische Syndrom aus. Meist sind es die Atemwegsorgane, die Bronchien und die Lunge. In der Lunge sammelt sich Wasser weil das Herz zu schwach geworden ist. Bei jedem Schlag muss es das Fett um seinen Herzkranz beschleunigen und der Herzmuskel wird von einem metabolen Nerv mit Muskarin gebremst. Die Lunge läuft zu und unterstützt in diesem Milieu die weitere Verschleimung der Bronchien. Durch die vielen Antibiotika ist der Körper weiter geschwächt. Wichtige Bakterienkulturen, die das menschliche Immunsystem wesentlich unterstützen, wurden dadurch abgetötet.  Bei aller angeschlossenen Technik, ein so gequälter Körper sucht durch sein Ende nach Erlösung. Er wird maximal gefordert, ohne nur die geringste Chance zu haben, dieses Spiel zu gewinnen.

Doch so muss es nicht enden. Das Fett am Körper wurde angefuttert und läßt sich genauso wieder entsorgen. Entscheidend ist nicht so sehr wie viel ich esse sondern was. Kein Sport ist notwendig – jedoch äußerst förderlich.

Ich habe zwei Nahrungsmittellisten zusammengestellt, die ich als die gesündesten und die ungesündesten eingestuft habe. Die gesündesten Nahrungsmittel enthalten keine Stoffe die dick machen, die ungesündesten Nahrungsmittel sind die größten Dickmacher dieses Planeten. Halte 14 Tage durch und Du wirst erstaunt sein, wie schnell Du Deine Pfunde verlierst.

Liste der gesündesten Nahrungsmittel – die Schlankmacher

Liste der ungesündesten Nahrungsmittel – die Dickmacher

Iß reichlich, werde satt, jedoch iß selektiv. Halte 14 Tage durch und Du wirst erstaunt sein, wie schnell Du Deine Pfunde verlierst.

 

 

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Das wichtigste Kriterium eines gesunden Lebensmittels ist der verstoffwechselbare Kohlenhydratanteil. Lebensmittel mit einem geringen Kohlenhydratanteil sind gesünder als die mit einem hohen. Weiterhin kann man Kohlenhydrate dahingehend unterscheiden, wie gut sie vom Körper verdaut werden. Die gesündesten Lebensmittel sind daher die mit einem sehr niedrigen Kohlenhydratanteil der auch noch schlecht oder gar nicht verdaut  wird.

Kohlenhydrate sind Zucker, Fette und Stärke. Viel Zucker und viel Fett sind ungesund. Selten ist einem bewußt, dass auch die Stärke in den Backwaren große Kohlenhydratlieferanten sind. Eine absolute Kohlenhydratbombe ist daher das Buttercroissant mit einem dicken Klacks Butter drauf und reichlich Konfitüre. Tierisches Fett, Zucker und Stärke kommen hier in großer Menge vor.

Der menschliche Körper wandelt aufgenommene Kohlenhydrate in Blutzucker um. Der Blutzuckerspiegel steigt an. Das Blut im Zucker heißt Glukose. Diese Glukose wird – ausgelöst durch Insulin – sofort in weißes Bauchfett umgewandelt und an gleichnamigen Ort abgespeichert. Je übergewichtiger ein Körper ist, umso reibungsloser läuft dieser Prozess ab. Daher ist es gerade bei Übergewichtigen besonders wichtig, auf den Kohlenhydratanteil in der Nahrung zu achten.

Was viele Diabetiker nicht wissen ist, dass sie ihren Blutzuckerpegel mit Insulin zwar senken, das Insulin den Blutzucker jedoch sofort in Bauchfett  verwandelt. Jede Insulinspritze ist also ein richtiger Fettmacher. Wer meint, mit Insulin seinen Zucker kontrollieren zu können, sorgt nur für eine fortlaufende Verfettung seines Körpers. Dabei ist Insulin nicht notwendig. Eine kohlenhydratferne Ernährung erzeugt den gleichen Effekt und sorgt für eine rasche Gewichtsabnahme.

Hier eine Liste von besonders kohlenhydratarmen Lebensmitteln bzw. solche, bei denen der Kohlenhydratanteil nur schwer verdaut wird. Diese Lebensmittel können in Maßen verzehrt werden und helfen, Pfunde abzuspecken. Beachte jedoch, dass in der Anfangsphase einer Diät jeder Genuss von Obst zu vermeiden ist (*).

Noch ein wichtiger Satz. Industriell erzeugte Lebensmittel wie Fischstäbchen, Frostpizza, Tütensuppen, Lachsschinken etc. werden nicht geführt. Sie sind generell aus der Ernährung auszuschließen enthalten sie doch leicht verdauliche Kohlenhydratanteile die eine gesunde Ernährung verbietet. Studiere einmal genau die Zutaten und den Kohlenhydratanteil dieser „Lebensmittel“. Sie sind der wesentliche Grund für die rasante Verfettung der Erdebevölkerung. Neben Zucker enthalten sie eine große Menge Stärke.

Die Liste ist nach ihrer Kohlenhydratbelastung je 100 Gramm Lebensmittel sortiert. Bei Obst und Gemüse handelt es sich um frische Pflanzen. Je reifer das Obst, umso mehr Zucker ist enthalten. Dieser Zucker macht dick. Während eine grüne Banane noch bedenkenlos verzehrt werden kann, ist eine reife Banane eine echte Kohlenhydratbombe. Wildpflanzen sind Kulturpflanzen, saure den süßen immer vorzuziehen. Die klugen Sprüche von Großmutter: „Obst ist gesund“ und „Zucker ist Nervennahrung“, sind falsch. Richtig ist: süßes Obst ist ungesund. Zucker ist ein süchtig machendes und langsam wirkendes Depotgift. Es wirkt über Jahrzehnte und lagert sich als Fett im gesamten Organismus an.

Liste der gesündesten Lebensmittel

Kefir
Spinat
Avocado
Endivien
Chinakohl
Kopfsalat
saurer Joghurt mit wenig Fett (amm besten selbst herstellen aus Bifidus Bulgaricus)
Champignons, Pilze
Mangold
Feldsalat/Rapunzel
Krustentiere (Hummer, Krabben, Languste)
fett- und sehnenfreies Fleisch (Wildfleisch, mageres Rind, Huhn -ohne Haut)
Portulak
grüne Salate
Essiggurken (In Lake eingelegt und ohne Zucker zubereitet)
Bambussprossen
Oliven
Rhabarber
Essig
Grünkohl
Gartenkresse
Wirsingkohl
Gurke
Tofu
Rettich
Chicoree
Sauerampfer
Radieschen, Rettich
Zucchini
Spargel
Bleichsellerie
Tomaten (möglichst unreif)
Fenchel
Rotkohl
Pepperoni
Porree
Aubergine
Kohl, Kraut
Stangenbohnen
Hüttenkäse
Kohlrabi
Sauerkraut
Paprika
Weißkohl
Wirsing
Löwenzahn
Sojamehl
Blumenkohl
Zwiebeln
Sprossen
Petersilie
Speisequark mager
Palmherzen
Physalis, Kapstachelbeere
Brokkoli
Johannisbeeren, schwarz*
Sojabohnen
Soja
Ingwer
Johannisbrotmehl (Carobpulver)
Zitrone
Sojabohnen in der Dose
Johannisbeeren, rot
Mandelmus, ungezuckert (aus ganzen Mandeln)
Erdbeeren, frisch*
Erdnüsse
Schalotte
Rosenkohl
Magermilch
Mungbohnen
Lauch, Frühlingszwiebel
Rosenkohl
Stangensellerie
Heidelbeeren*
Acerolakirsche, Antillenkirsche*
Nüsse
Brombeeren*
Haselnuss
Pistazienkerne
Himbeere, frisch*
Erdnussmus, ungezuckert
Pecanuss
Artischocke
Kakaopulver, ohne Zucker
Grapefruit (Pampelmuse)*
Pesto
Stachelbeere*
Kirschen*
Pistazien
Haselnussmus, ungezuckert
Hummus
Pinienkerne
Erbsen, halb
Kürbiskerne
Bohnenkerne, grün (Flageolet)
Limabohnen (getrocknet)
Cashewnuss
Sojabohnen (getrocknet)

Diese Liste ließe sich problemlos erweitern, zeigt jedoch, dass die Speisekarte für eine kohlenhydratferne Ernährung nicht einseitig sein muß. Im Gegenteil, die Vielfalt an Salaten und deren Geschmacksrichtungen und Zutaten erlauben einen Speiseplan der weitaus vielfältiger ist, als das gewöhnliche Einerlei aus Kartoffeln, Fleisch und Soße.
Wer Rezeptanregungen sucht, wird hier fündig: gesunde Rezepte.

Hier geht es zur Liste mit den höchsten Kohlenhydratladungen – den ungesündesten Lebensmitteln.