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Lichtmenschtherapie

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Das Handauflegen wird im Alten Testament als rituelle Handlung bei der Wahl des Opfertieres beschrieben. Jesus Christus konnte als Thaumaturg (Wundertäter) heilen. Er konnte seine Gabe auch auf seine Jünger übertragen. Diese heilten dann in seinem Namen:

„Wer aber in Meiner Lehre wandelt und glaubt, dass Ich der wahre Christ bin, der mag einem Kranken in Meinem Namen die Hände auflegen, und es wird besser mit ihm werden.
Und so ein Kranker auch in der Ferne ist, und du betest in Meinem Namen über ihn und streckst nach ihm deine Hände aus, so soll er gesund werden, so es zu seinem Heile gereicht.“ (Jakob Lorbeer Ev. 06.180)

Als Wunderheiler galten auch die englischen und französischen Könige. Sie heilten durch das Handauflegen die Skrofulose (als Skrofeln wurden Entzündungen der Halsdrüsen, Nasendrüsen, Augenlieder, Bindehaut und anderer Entzündungen an Kopf und Hals bezeichnet).

“Was sage ich? Haben wir nicht gesehen, wie unser Herr, der König Ludwig, das gewohnte Wunder vollbrachte? Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie Kranke, die am Hals oder an anderen Teilen des Körpers von den Skrofeln befallen waren, in Massen herbeiströmten, um sich von ihm berühren zu lassen und das Kreuzeszeichen von ihm zu empfangen. Ich stand dort ganz nahe bei ihm und suchte sie sogar von ihm abzuhalten. Der König jedoch zog sie in seiner angeborenen Großmut mit der erlauchten Hand zu sich heran und bekreuzigte sie überaus demütig. Sein Vater Philipp hatte ebenfalls mit Eifer von dieser wunderbaren Kraft Gebrauch gemacht, doch verlor er sie durch mir unbekannte Sünden, die er auf sich lud.” (Schrift De Pignoribus Sanctorum von Guibert, Abt von Nogent-sous-Coucy)

In den Beschreibungen des Heilungsrituals wird entweder das Handauflegen als Zeichen eines virtuellen Kreuzes oder als tatsächliches Auflegen der Hand beschrieben.

„Der König von England heilet durch Berührung beyder Hände eine besondere Art der Krankheit, welche das Königsübel genennet wird, und soll diese Kraft den Englischen Monarchen seit den Zeiten des Heiligen [heilenden] Eduards beywohnen. (Gottfried Achenbach 1749)

„erst wurde feierliche Messe gehalten, welcher der König beiwohnte, dann wurde ein grosses Gefäss mit Wasser gefüllt vor ihn gebracht, und Se. Majestät legte, nach einem abgehaltenen Gebete vor dem Altar, seine rechte Hand auf den Leidenden, wusch sie darauf in dem Wasser, welches der Kranke wegtrug und beobachtete dann ein 9 tägiges Fasten.(…)

Ein anderer Geschichtsschreiber berichtet, dass er Karl VIII. während seines Besuches in Rom Skrophelkranke, die zu ihm gebracht wurden, durch Berührung derselben heilen sah, zu grosser Verwunderung der erstaunten Italiener. Von Franz I. ist schon die Rede gewesen; während seiner Gefangenschaft unter den Spaniern liefen viele zu ihm, um sich von den Strophein heilen zu lassen, weil die spanischen Könige nicht die Gabe besassen, durch Berührung ihrer Hand diese Krankheit wegzubringen.” (Handbuch der christlichen Archäologie, Leipzig 1836, Bd. II, S. 482-483

“In Frankreich wurde es (das Handauflegen) zur Krönung des Restaurationskönigs Karl X. (1825-30) das letzte Mal praktiziert.” (Wikipedia)

Heute ist das Handauflegen oft eine kultisch-transzendente Handlung, bei der sich Begabte und weniger Begabte als Heiler versuchen. Die Schulmedizin ist dabei, langsam den “Therapeutic Touch” zu akzeptieren. Reiki – eine weitere Tradition des Handauflegens – ist eher in Esoterikkreisen angesagt und nicht beim Oberarzt in der Klinik.

Der geistige Vater des Reiki, Mikao Usus, empfing seine Gabe während einer einer 21 tägigen Fastenkur. Mit den Händen heilen zu können, entdeckte er zufällig an seinem eigenen Körper und begann dann, diese Gabe systematisch zu entwickeln und zu kultivieren. Nur wer durch Mikao Usus oder einem seiner Schüler in die Technik eingeführt wurde und die Weihen empfing, soll Reiki können. Das klingt ein wenig nach Strukturvertrieb.

Häufig finden sich Heiler, die Ihre Gabe von der Großmutter erlernt haben wollen. Es gibt Heiler, die ein Erleuchtungsereignis verspürten und Andere, die sich berufen sehen. Woran erkennt man nun aber den tatsächlichen Heiler und woran den Scharlatan? Zunächst sei vorangestellt, auch der Scharlatan bildet sich ein, mit seinen Händen heilen zu können. In dieser Überzeugung liefert er eine entsprechende Vorführung, die sicherlich auch beeindruckt und sich positiv auf die Psyche und Gesundheit des Patienten auswirkt. Die bloße körperliche Berührung und die Intensität des auf einen Eingehen löst viele Dämme und Blockaden. Um diese Form des Handauflegens soll es hier jedoch nicht gehen.

Mit Handauflegen ist hier die Befähigung gemeint, mittels Handkontakt unmittelbar sehr intensive Körperreaktionen und Gefühle zu erzeugen. Im Moment der Behandlung finden die Sensationen an den betroffenen Organen statt. Sollte dies nicht geschehen, dann ist es auch kein wirkliches Handauflegen.

Beim Handauflegen werden Energien in unterschiedlichen Frequenzen und Stärken übertragen. Energien dieser Stärke können nur Organismen entwickeln, deren körperliche Konstitution überhaupt erst eine positive energetische Ausstrahlung ermöglicht. Ein stark übergewichtiger Heiler kann vielleicht emotional auf seine Kundschaft eingehen, über die körperlichen Voraussetzung für eine Energieübertragung verfügt er nicht. Reiki Mikao empfing seine Gabe in der Askese. Weißes Körperfett ist ein guter Isolator. Die Hände von Dicken sind daher gut vor verschiedenen Formen von Strahlung isoliert. Energien können da kaum fließen. Je freier die Handflächen, umso besser können die Energien fließen.

Beim Handauflegen muss die Nase des Heilers frei sein. Nur dann können beim gleichmäßigen, langsamen und sehr tiefen Atmen die Energie in den Nasenflügeln angeregt werden. Diese Energie bildet das Grundrauschen, die lenkbare Leitenergie für den Heilungsvorgang.

Der Heiler benötigt eine Mischung aus körperlicher Anspannung und vollkommener geistiger Entspannung. Nur so ist er in der Lage, zusätzliche Energien aus dem Äther zu ziehen und für seine Heilung einzusetzen.

Darüber hinaus muss er die größte aller Energien aktivieren, den großen Weltschmerz. Der große Weltschmerz ist der Turbo und Synchronisator aller Energien. Nur im Konzert mit ihm gelingt das Fallenlassen in einer tiefen Gelassenheit und Freude. Dieses Gefühl manifestiert sich als ein starkes heißes Brennen das von der Brust ausgeht und sich über den Rücken und den Kopf in die Arme und Hände ausbreitet. Es ist ein rotes tiefes Pulsieren. Die Körper verschmelzen in diesem Moment zu einer vereint schwebenden Gestalt, losgelöst von allen Fixpunkten. Mir fließen in diesem Moment unweigerlich die Tränen. Ist diese Stufe erreicht, strömt es von alleine. Der Heiler selbst zieht sich zurück und läßt es geschehen. Dieser Prozess kostet viel Energie. Mir knurrt dabei der Magen laut und vernehmlich.

Zwischen den Händen beginnt der Körper des Patienten ein Eigenleben. Die Muskeln zucken und die Haut verändert ihre Temperatur. Die Wahrnehmungen des Patienten bei der Behandlung fallen unterschiedlich aus. Hier einige Stichworte aus der Beschreibung des Vorgangs: tiefe Wärme, Kribbeln und Pochen, Jucken der Nase, wiederholtes Niesen, Klopfen und Ziehen, Schlaffheit wie nach einem langen Marsch, heißes Blubbern wie dickes heißes Pflaumenmus. Aber auch sehr konkrete Prozesse: Durchbohren des betroffenen Bereiches mit einem festen daumendicken Strang/Strahl, bestehend aus vielen kleinen Fasern/Strahlen. Das durchbohrte Körperteil erscheint flüssig wie ein See.

Nach der Heilung fühlt der Patient das behandelte Organ. Es fühlt sich angenehm, matt und schwer an.  Sollten sich diese Gefühle nicht einstellen, war die Heilung nicht erfolgreich, bzw. fand nur virtuell statt.

Hier ist der Link zu einem Video. [youtubegallery]

[/youtubegallery]Aufgenommen wurde es unmittelbar nach dem Handauflegen auf ein arthritisches Knie. Befragt wurden die Gefühle und körperlichen Reaktionen beim Handauflegen.

Eine Tübinger Doktorandin am Institut für Evolution und Ökologie wandelt mit Platin den Körperbau von Wasserschecken um. Platin wird am Institut auf  seine Umweltverträglichkeit in Abgaskatalysatoren von Autos getestet. Raphaela Osterauer so der Name der jungen Forscherin, behandelte die Embryos der Süßwasserschnecke Marisa cornuarietis an zwei bestimmten Tagen mit zweiwertigem Platin.

Das Ergebnis: die Schnecken bilden keinen metabolischen Panzer aus Kalk aus. Anstelle des Panzers wuchs im Körper eine dünne Kalkröhre wie sie auch bei anderen Nacktschnecken wachsen.

Verpackt und nackt, die Wasserschnecke (Quelle: Uni-Tübingen)

Das Experiment der Forscherin belegt fünf meiner Thesen zu den Fähigkeiten des körperlichen Wandlungsprozesses – der Selbstheilung und Wiederherstellung.

– Platin gehört zu den hermetischen Metallen und repariert DNA. Es ist das sagenumwobene Elektron.

– Der Einsatz von Platin verändert den Bauplan ohne die vorhandene DNA zu verändern. Es ist anzunehmen, dass Platin hier die RNA-Transkription deaktivierte. Ob die Mikrotubuli oder die Mitochondrien ausgeschaltet wurden, geht aus dem Artikel des Instituts nicht hervor.

– Die verwandelte Schnecke bildet die inneren Organe in einer modifizierten Anordnung aus und ist lebensfähig wie ihre gepanzerten Geschwister.

– Der Tübinger Befund belegt, dass auch „höheres Leben“ den Regeln folgt und eine Umkehr der parasitär aufgezwängten RNA-Struktur möglich ist, wie es bereits industriell bei Pflanzen genutzt wird (BASF- Dipropylamine).*

– Die Evolution ist vor allem ein Kampf zwischen Stammzellen-DNA und RNA Bauplan, zwischen einem Kohlenhydrat verdauenden Parasiten und seinem Wirt. Wer obsiegt definiert den Körperbau. Darwins Modell spielt dabei eine völlig untergeordnete Rolle.Es ist nicht die Anpassung an die Umwelt sondern die Anpassung an den Metabolismus, an die konkurierende RNA-Kodierung.

Wasserschnecke ohne Gehäuse dank Platin (Quelle: Uni-Tübingen)

„Es ist somit möglich, nur mit einer kurzzeitigen Platingabe während dieser entscheidenden Entwicklungsphase die Wachstumsrichtung dieses Gewebes mit all seinen Konsequenzen für die Schalenbildung, die Ausprägung des Mantels und die Lage der Kiemen unumkehrbar zu beeinflussen. Nach Absetzen von Platin entwickeln sich die Schnecken entsprechend ihres neuen Entwicklungsprogramms, schlüpfen aus den Eiern, nehmen wie üblich Nahrung auf und ändern ihre neu definierte Körpergestalt auch während des weiteren Wachstums nicht. Sie erreichen ein Alter von mehr als einem halben Jahr.“

In der hermetischen Lehre kommen verschiedene Metalle zum Einsatz die zugleich verschiedene Stadien der Wandlung darstellen. Metalle können auf verschiedene Weise in die DNA Reproduktion- und Reparatur eintreten. Im Fall der Schnecke ist naheliegend, dass die Metall-Ionen bei der RNA Transkription aktiv werden. Im vorgeburtlichen Reifungsprozess reichen dafür zwei Tage.

Einen ähnlichen Effekt erzielt die BASF mit Pflanzenschutzmitteln, denen Dipropylamine zugesetzt werden. Dies zerstört bei Pflanzen die Mikrotubuli (Spindelapparat) und sorgt so für gigantisch große Blüten und Früchte. Bekannt sind die riesigen Erdbeeren – eigentlich „Lichtbeeren“, gewachsen nach ihrem natürlichen DNA-Bauplan.

Der menschliche Organismus hat den Kalkpanzer erfolgreich ins Innere verlagern können. Der Preis dafür ist die Verkalkung der Wirbelsäule im Alter und das verhärten der Bandscheiben. Gemessen an der Last die eine Schnecke mit sich herum tragen muss, fast banal.
Menschen schleppen heute ähnliche Lasten wie die Schnecken mit ihren Gehäusen. Beim Menschen sind es jedoch 50 bis 100 Kilogramm Fettgewebe, ein schicker Kalkpanzer wäre wahrscheinlich deutlich leichter.

 

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* Es ist ein Treppenwitz. Die BASF vertreibt Dipropylamine im großen Maßstab als „Pflanzenschutzmittel“. Tatsächlich wird die Pflanze mit diesem Mittel nicht geschützt sondern zu höheren Erträgen stimuliert. So landen über das Obst Dipropylamine auf unserem Eßtisch. Auf der anderen Seite gibt es dipropylaminhaltige Medikamente nur in der Apotheke und nur auf Rezept. Hier sollten sich das Gesundheits- und das Verbraucherschutzministerium zusammentun und für alle, in Pflanzenschutzmitteln und anderen E-XXX Zuschlagstoffen, die Rezeptfreiheit in Apotheken durchsetzen. Alles Andere wäre inkonsequent.

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Johanniskrautblüten werden für den Ansatz in Olivenöl vorbereitet

Johanniskrautöl Anwendung und Wirkung

 

Zu jeder Jahreszeit gibt es bestimmte Kräuter, die es unbedingt zu sammeln gilt. Zum Namenstag des Johannis ist es das Johanniskraut. Daher ist der Juni der Monat für die Ernte des Johanniskrautes. Die Blüten brechen aus den prallen Knospen und enthalten viel von dem wertvollen ätherischen Öl, das sich beim Zerreiben der Blüte auf der Haut rot färbt. Ist der Mai sonnig und warm lohnt bereits Anfang Juni ein Blick auf den Blütenstand des Johanniskrautes: So wird Johanniskrautöl gesammelt und zubereitet.

Aus den frisch gesammelten Johanniskraut-Blüten und Blütenknospen kann ein hervorragendes Rotöl hergestellt werden. Das lohnt sich nicht nur wegen der äußerst geringen Kosten. Viel wichtiger ist, dass  die Qualität des selbst erzeugten Rotöls, so der Name des Öls aus dem Johanniskraut, in einer anderen Liga spielt als die käuflich zu erwerbenden Produkte. Rotöl aus der Apotheke ist meist ranzig und schmeckt daher fürchterlich. Die schlechte Qualität und der hohe Preis sind Hauptursache für die geringe Wirkung des Rotöls. Die empfohlenen Dosen der Dragees sind viel zu gering. Selbst erzeugtes Rotöl besitzt eine sofort deutlich spürbare Potenz die ich bei käuflichen Produkten nie erlebt habe. Meine Empfehlung, nimm fünf Einliterflaschen und mache aus ihnen vier Liter Rotöl. Das reicht übers Jahr und kostet weniger als 15 Euro. Vier Liter Rotöl in der Apotheke würden je nach Produkt (zwischen 8 und 18 Euro je 100 ml) bis zu 720 Euro kosten. 700 Euro zu sparen und eine Arznei herzustellen die wirklich wirkt, lohnt den geringen Aufwand allemal.

Der eigentliche Sammeltermin ist der Namenstag des Johannis. Heute ist der 24. Juni bzw. die Nacht vom 23 zum 24. Juni der amtliche Termin der hinter das eigentliche Datum der Sonnenwende gerutscht ist. Entscheidend jedoch ist nicht der amtliche Tag sondern das kosmische Ereignis, dass die Tage auf der Erde wieder kürzer werden bis zur nächsten Sonnenwende an Christi. So wandert die Sonne zwischen Johannes und Christus hin und her.

Der Johannistag ist für den orthodoxen Gnostiker der Feiertag zur Sommersonnenwende – dem Lichtfest. Johannis ist der Prophet der in den gnostischen Schriften die Situation der Erweckung beschreibt. Mit der Erweckung durch Pronoia – der Liebe zur Erkenntnis – wird das Selbst erkannt. Das Selbst erkennt seine gefangene und geknechtete Lage in der zweiten Hölle und beginnt sich zu befreien und so den Prozess zur Lichtwerdung einzuleiten – ein Illuminierter zu werden.

In der Antike lag der Sommerpunkt im Wendekreis des Krebses. Der Krebs symbolisiert in den antiken Darstellungen den Beginn und Ritus des kultischen Lichtwandlungsprozesses. Die Sommersonnenwende signalisiert einen positiven Starttermin für alle körperlichen Heilungsprozesse.

Für das nach dieser Anleitung erzeugte Johanniskrautöl garantiere ich das dreifach seelige Zyanolächeln, Voraussetzung: die regelmäßige Einnahme von einem Esslöffel täglich. Bereits beim angenehm schmeckenden Verteilen des Öles im Mundraum ist die Kraft des Johannis deutlich zu spüren. Nach einigen Tagen beginnt es innerlich zu blitzen und zu funkeln. Als wenn sich das Öl in den Blutbahnen in viele kleine Wunderkerzenblitze verwandeln würde und prickelnd wie Kohlensäureperlen eines edlen Champagners in der Kehle verteilen. Es erweckt, entspannt und erfrischt den Geist. So hilft es bei allen psychischen Problemen, das Selbst, das Ich zu stärken und mit einer gewissen Distanz auf von selbst schrumpfende Probleme zu blicken. Hier eine kleine Auswahl für den Einsatz: Pubertätsdepression, Winterdepression, Reizdarm, Darmträgheit, Migräne, Menstruationsschmerzen, Abgespanntheit und Gereiztheit, Nackenverspannungen, Nervosität, Übelkeit.

Voraussetzung für eine wirksame Therapie mit Rotöl ist, das Öl selbst herzustellen. Zweite Voraussetzung ist die regelmäßige Einnahme. Jeden Morgen vor der ersten Mahlzeit einen bis zwei Esslöffel langsam im Munde zergehen lassen und fein dosiert die Kehle hinabrinnen lassend, sichert den Erfolg. In der ersten Woche können auch mehrmals täglich ein bis zwei Löffel verkostet werden. Nach etwa einer Woche beginnt die Wirkung bereits beim Lutschen einzusetzen.

Für den Beleg einer Wirksamkeit im menschlichen Körper bedarf es keiner umfangreichen klinischen Studien. Rotöl zieht die Mundwinkel nach oben.

 

Kleiner Mundwinkelekurs

Nebenbei bemerkt ist es eine sinnvolle kleine Hilfe in depressiv, schlaffer Gemütsverfassung die Mundwinkel nach oben zu ziehen und für fünf Sekunden zu Grinsen. Dabei sollte man versuchen mit den Mundwinkeln die Ohren zu berühren. Dabei einfach entspannen und die sich durch die Muskelanspannung entwickelnden Botenstoffe einfach gewähren lassen. Gerade für die Mundwinkelhängerweltmeister – die Deutschen – eine sehr hilfreiche Übung.

Die Mundwinkelneigung  zur Horizontalen zeigt direkt proportional die Gemütsverfassung eines Menschen an. Es sind die Mundwinkel die auch in der Ikonographie als Sinnbild für die Komödie und die Tragödie gelten. Die Komödie ist die Metapher für einen heiteren, entspannten, sorgenfreien, sonnigen Geist. Die Tragödie steht für Schwermut, Beklemmung, Trauer, Schmerz und Leid. Je radikaler die Sensationen umso steiler die Mundwinkelkante.

Rotöl hilft, die Mundwinkel zu heben. Die Substanzen des Öls vermögen es, die parasympathischen Rezeptoren zu blockieren. Parasympathisch verursachte Gefühle sind: Angst, Schmerz, Übelkeit, Depression, Schwindel oder Müdigkeit.

Insofern kann man Rotöl tatsächlich als eine Erweckungsdroge bezeichnen. Sie hilft den Teufelskreis aus schlechter körperlicher und übler seelischer Verfassung zu durchbrechen. Johanniskrautöl hilft daher die geistigen Kräfte zu beleben die notwendige Voraussetzung sind, körperliche Gebrechen zu kurieren. Der Tag beginnt in einem helleren sonnigeren Licht.

Wie immer hilft dabei eine kohlenhydratferne Kost: wenig Süß (Zucker, zuckerhaltige Speisen und Getränke), wenig Fett (tierisches-, Milch-, Pflanzenfett), wenig Stärke (Getreideprodukte, Kartoffeln). Viel roher Salat und Gemüse (selbstverständlich ungewaschen), saurer Joghurt, milchsauer vergorene Speisen (Käse, Quark, Joghurt, echter Kefir), Hülsenfrüchte (Erbsen, Linsen, Erdnüsse, Kichererbsen).

 

Und so wird Johanniskrautöl zubreitet.

 

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Interview mit Felix Cyano am 3.4.2011

Wer sind Sie?

FC. Das ist eine schwierige Frage. Wer sind Sie? Ein Journalist, ein Mann, ein Schwuler, ein Grüner oder Roter?

Felix Cyano ist ein Mensch mit einer unbändigen Gier nach Erkenntnis, ein großer Zweifler an allen Dogmen und Axiomen.
Meine Gabe ist es, komplexe Strukturen erkennen und analysieren zu können und Fehler in Gedankengebäuden mit schlafwandlerischer Sicherheit aufzuspüren.

Meine Mission ist, die Menschen über einen Zusammenhang zwischen Ernährung und Krankheiten aufzuklären. Gesundheit ist die Abwesenheit von Krankheiten. Dazu gehören die so genannten Zipperlein an die sich jeder Mensch im Laufe seines Alterungsprozesses gewöhnen muss.

Ich habe eine Theorie entwickelt, die den Zusammenhang zwischen Ernährung und Erkrankung in einem neuen und eigenen Zusammenhang erklärt. Ich kann diese Theorie Anhand der Befunde der Paläontologie  und der vergleichenden Anatomie herleiten. Ich kann es untermauern mit Ergebnissen weltweiter klinischer Studien, vor allem im Bereich der DNA-Transkription. Und schließlich schöpfe ich meine Erkenntnisse aus religionshistorischen Dokumenten der großen Heilslehren und ihrer Spielarten.

Frage: Das klingt alles nicht sehr religiös, warum dann dieser Text auf Ihrer Missions-Webseite? Der Text enthält alle Elemente einer Erlösungsreligion, von der Gefahr bis zum Weg in das Licht. Jetzt erzählen Sie mir was von Wissenschaften…

FC. Sie haben vollkommen Recht, das ist ein Widerspruch. Ich hatte Phasen extrem erkenntnisreichen Lernens. Es war das Erkennen von Zusammenhängen in Dauerserie. In der Wissenschaft nennt man es Gedankenblitze der religiöse Intellektuelle nennt es Erleuchtung. In beiden Fällen erfährt der Belichtete die Offenbarung einer Wahrheit. In der Wissenschaft muss diese dann belegt werden. In der Religion muss sie vom zuständigen Religionsverwalter beglaubigt und bestätigt werden.
Leider hören alle mir bekannten Menschen nach dem dritten Satz über DNA, RNA, Gensequenzen, Basenpaare oder Mikrotubilie  auf, mir zuzuhören. Dabei ist meine Erkenntnis und die daraus abgeleitete Botschaft ganz einfach: iss keine Kohlenhydrate und Du wirst ein neuer Mensch. Damit entstehen aber zwei neue Fragen: warum denn ausgerechnet keine Kohlenhydrate und warum soll ich ein neuer Mensch werden? Und schon stehe ich erneut vor der Frage: was ist der beste Weg, meine Gedanken verständlich zu machen. Schließlich bin ich zu dem Schluss gekommen, die klassische Methode als langfristig wirksamste einzusetzen. Hier wird alles erklärt, auf einer metaphorisch allgemeinen Ebene. Das ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber ich habe darin eine Form gefunden, mich zu erklären.

Frage: Auf Ihrer Webseite wollen Sie sich also erklären? Wollen Sie den Menschen eine neue Heilslehre verkünden?

FC. Ja, wenn Sie so Fragen, dann in jedem Fall ja. Meine wesentlichste Quelle sind die Heilslehren. Insofern kann der Extrakt daraus auch als Heilslehre angesehen werden. Und nur wenn man wirklich glaubt ist man auch bereit, diesen zunächst nicht immer nachvollziehbaren Weg auf sich zu nehmen und sein Leben radikal zu verändern. Das steht vollkommen quer zu gewohnten Versprechen aus dem Marketing: „Kauf mich und Du wirst glücklich.“ Der freiwillige Verzicht auf eine große Begehrlichkeit kann nicht ausschließlich durch den Willen des Intellekts gelingen. Die Ratio des Logos ist nicht die Ratio des Alltags. Der Alltag wird nicht vom Logos diktiert. er ist trieborientiert. Daher wirbt das Marketing mit triebstillenden Verheißungen und nicht mit Entzug. Ihre Argumente sprechen die Triebe an. Einzig gefährlich ist es, die Raffigier  gegen die Konsumlust auszuspielen: „Geiz ist geil.“ In seiner letzten Konsequenz : Nichtkonsumieren macht glücklich.

Wenn man sich auf eine Sache nicht nur mit dem Kopf sondern auch mit dem Herzen und der Seele einstellen kann, erzeugt das ungeahnte Energien, die für den Prozess sehr wichtig sind. Dabei geht es um nicht mehr und weniger als neu zu erlernen, sich normal zu ernähren.

Frage: Also ein religiös angehauchte Diät, die Felix-Cyano-Diät?

FC. Wenn es dadurch verständlich und nachvollziehbar wird, dann ja. Aber es ist mehr. Das Abnehmen ist nur ein Teil des Prozesses, wenn auch der sichtbarste und intensivste. Auf dem Weg zur Erleuchtung ist die Reinigung des Körpers das erste Gebot überhaupt. Als ich damit begann meine Ernährung umzustellen, nahm ich innerhalb von anderthalb Monaten 15 Kilogramm ab. Mein BMI zeigte mir immer eine leichte Verfettung an. Sport und eine angeblich ausgewogene Ernährung änderten nichts daran, diese Schwelle die man niemals überschreiten will, immer wieder nach oben anpassen zu müssen. Es ist verflixt und die Welt ist voller Wunderdiäten und Wunderpillen. In den 90er Jahren war mein Traumziel noch 70 Kilo, in den letzten Jahren war es dann die 80-Kilo-Schwelle. Mit meiner eigenen Diät ging es dann ziemlich flott. Askese heißt nicht, sich der Welt des guten Geschmacks zu entziehen. Askese heißt die Schlüsse aus den gewonnen Erkenntnissen zu ziehen und diese mit dem Verstand anzuwenden.

Ein dicker Religionsverwalter gerät rasch in Verdacht Wasser zu predigen und Wein zu saufen. Und tatsächlich ist in den großen Weltreligionen der Trend zu beobachten, dass die Askese aus dem Kanon gestrichen wird. Die asketischen Kulte in der Gemeinde werden längst durch kreative Auslegung der Lehre umgangen. Askese wird nicht ernst genommen weil die Bedeutung des dahinter liegenden Sinns verloren gegangen ist. Dabei geht es genau nur darum.
Es gibt wunderbare Texte des Dalai-Lamas über die transzendente Schönheit der Grünen Tara. Es sind allgemeinphilosophische Assoziationen  im Spannungsfeld zwischen sinnlicher Rezeption und Gedankenmodulationsvarianzen. Dabei breitet die grüne Tara die buddhistischen Utensilien der Lichtmenschwerdung aus. Das wird jedoch nicht mehr verstanden.

Frage: Und Sie wissen was es bedeutet?

FC. Ich sehe mir die seit Generationen unendlich oft und genauestens reproduzierten heiligen Bilder an und sehe Stoßzähne – also Tierhorn, ich sehe den Blauen Lotus und einen kochenden Kessel mit einer teerartigen Substanz. Ich sehe Kugeln in den Farben der Pflanzenfarbstoffe und bestimmte Tiere. Durch meine naturwissenschaftlichen Studien kann ich erklären, warum Tierhorn so deutlich präsentiert wird. Ich habe eine Erklärung dafür, warum sie den blauen Lotus in der Hand hält.
Ob auf Bildern oder in Texten, hier sind Methoden überliefert, die den Prozess der Wandlung des menschlichen Körpers unterstützen. In den asiatischen Heilslehren sind es mehr die Pflanzen, bei den Ägyptern mehr die Metalle. Im Hinduismus ist es das Soma, also sauer vergorene Milch, gemischt mit dem Saft einer geheimnisvollen Pflanze. Es führen jedoch viele Wege zum Ziel, wenn man versteht, worum es eigentlich dabei geht.

Frage: Sie verstehen sich als neuer Messias?

FC. Nein, in meinem Selbstverständnis empfinde ich eine solche Rolle als anmaßend. Im Alltag erlebe ich jedoch genau so etwas. Ich werde als durchgeknallter Egomane in seiner Midlife Crisis wahrgenommen. Ich muss mich für mein Äußeres rechtfertigen und versichern, dass ich nicht Krebs im Endstadium habe. Religiöse Motive werden schnell akzeptiert, medizinische Experimente im Selbstversuch eher nicht.

Zwischen militärisch organisierten Sekten und medial präsenten Quacksalbern ist es herausfordernd, Gehör zu finden. Aber darum geht es, das ist die Mission.
Wer emotional blockiert ist wird nur halbherzig bei der Sache sein. Insofern will ich mit meinen Ratschlägen Mut spenden, sich zu trauen, es auszuprobieren. Der neue Speiseplan ist nicht teurer, im Gegenteil. Für den Slogan „Spare Dich schlank“ wäre man in den 40iger Jahren wahrscheinlich gesteinigt worden.  Heute werden zwei Begehrlichkeiten geweckt. Diese zunächst sehr egoistischen Motive können aber eine gute Grundlage sein, sich mit Lust auf diesen Weg zu begeben. Wir haben nichts zu verlieren, außer unsere Pfunde. Aber wir haben eine neue Welt zu gewinnen.

Frage: Und worum geht es in dieser neuen Welt?

FC. In den Heilslehren wird es unterschiedlich beschrieben. Letztendlich geht es um die Auferstehung in einer neuen körperlichen und geistigen Qualität. Mit großer Disziplin, so wird versprochen, ist diese Wandlung möglich. Den großen Qualitätssprung erreichen nur Wenige. Aber auch der Gemeinde wird ein Mehrwert versprochen. Ob man den Göttern wohl gesonnen ist, erfährt man zuerst an der eigenen Gesundheit und dem eigenen Wohlbefinden. Wenn der Kultus in seiner Anwendung versagt, wird im Katholizismus die Metapher der Prüfung benutzt, Leiden zu erklären. Letztendlich hat jedoch die Heilslehre versagt, sie soll doch heilen und nicht prüfen. Die Erleuchtung und Glückseligkeit wird in eine Zeit nach dem Tod verlegt. Das sind die Reste einstmals stolzer Regelwerke, Körper und Geist gesund zu halten und ohne schmerzhafte körperliche Gebrechen älter an Jahren zu werden.
In den Industriestaaten wurden die Heilslehren durch die  medizinischen Dienstleistungen abgelöst. Das ist die Geisel der Aufklärung. Universitäre Gedankenmodelle werden für die Realität gehalten. Auf der Basis dieser Axiome werden dann Therapien und Heilmittel entwickelt, es muss nur wissenschaftlich sein. Am erfolgreichsten ist die Pharmaindustrie jedoch mit Wirkstoffen die sie aus uralten Heilkräutern extrahiert haben. Bestes Beispiel ist die Spalttablette und ihr Wirkstoff Acetylsalicylsäure. Extrahiert wurde er aus der Weidenrinde, einem Hausmittel gegen Schmerzen und Fieber. Die Wirksamkeit belegen dann klinische Studien und nur selten theoretische Modelle von den Wirkzusammenhängen chemischer Reaktionen im menschlichen Körper.
Die Naturwissenschaften sind auf einer großen Entdeckungsreise in das letzte Atom. Mit großen Kinderaugen werden unendliche Information gesammelt. Entdeckte Prozesse unterliegen jedoch dem Axiom der rationalen Sinnhaftigkeit der „Mutter Natur“. Die Betrachtung des menschlichen Körpers ist also die Betrachtung der höchsten Stufe der Evolution. Alles Vorgefundene ist demnach das Höchste und Beste und hat daher auch seinen evolutionär erwachsenen Sinn.
Was aber, wenn bereits sehr früh in der Evolution etwas in den menschlichen Organismus eindrang und sich perfekt assimilierte? Wie kann es da als Störung, als Parasit identifiziert werden? Jeder hat es also muss es für irgendetwas nützlich sein. Plausible Erklärungen sind schnell gefunden und postulieren sich so als Grundwahrheit, die nicht mehr hinterfragt wird. Aber gerade diese Grundwahrheiten anzuzweifeln, schafft neue Perspektiven und Einsichten.
Für das weiße Bauchfett wird beispielsweise die letzte Eiszeit herangezogen. Fettreserven geben angeblich in energiearmen Zeiten eine zusätzliche Stoffwechselreserve. Auf der anderen Seite steht die Menge des weißen Bauchfettes direkt proportional zum Risiko, an Zucker oder einer Herz- Kreislauferkrankung zu sterben. Ist der Preis, die nächste Eiszeit besser zu überstehen, an seinem Eiszeit-Energiepolster krank zu werden und an seinen Erkrankungen zu sterben? Schlanke Menschen werden älter und bleiben dabei auch noch vitaler. Ihr Preis, bei der nächsten Eiszeit werden sie drei Tage früher verhungern.
Die Zunahme des weißen Bauchfettes ist in den Industriestaaten Gesundheitsproblem Nummer eins. Und wenn die Entwicklung so weitergeht, sind in 20 Jahren alle 14jährigen zuckerkrank mit Diabetes Typ II.  Eigentlich neigten Jugendlich einmal eher zu der entgegengesetzten Form eines „Gestörten“ Zuckerstoffwechsels. Sie sind eigentlich“ unterversorgt“.

Die Hefepilze der Weinhefe wandeln so lange Zucker in Alkohol um, bis sie daran sterben. Vielleicht ist es  das Schicksal, aufgrund unserer Verdauung die Bühne wieder zu verlassen. Die Mechanismen und Zwänge sind perfekt abgestimmt. Wir werden industriell mit Energie versorgt die energetisch explosiv ist. Viele Menschen tragen Energiereserven als weißes Bauchfett mit sich herum, die würde ausreichen, sie auf den Mond zu schießen.

Ganz offensichtlich läuft da etwas vollkommen aus dem Ruder. Es ist eine Epidemie, die vor nichts halt macht. Auch der bewußte Ökoverzehrer verfettet langsam. Er weiß nicht das es egal ist, ob der Zucker ökologisch oder sonstwie angebaut wurde. Es ist der Zucker selbst und nicht die Pflanzenschutzmittel die verhindern, dass der Zucker bereits vor der Ernte metabolisch verdaut wird. Cleverer Weise wurde auch erkannt, dass das Nitrierpökelsalz ein sehr gefährlicher Stoff sei. Als Ersatz kommt dafür Zucker zum Einsatz. So gibt es kaum noch eine Wurst, die nicht gezuckert ist. Im Öko-Laden sowieso nicht.

Durch den hemmungslosen Zuckerkonsum werden Menschen bereits in der frühen Jugend abhängig von Insulingaben. Ich kann jedoch nicht sehen, dass diese absurde Situation tatsächlich bei ihrer Ursache gepackt und beseitigt werden würde. Vielmehr werden die Medikamente perfektioniert, diesen kranken Körper möglichst lange in seinem Zustand überleben zu lassen. Mit dem hippokratischen Eid hat das in meinen Augen nichts zu tun.
In diesem Zusammenhang versucht sich gerade ein ganz neuer Zweig der Humanmedizin zu etablieren, die aktive Sterbehilfe. Wo die Medizin versagt hat, Menschen in ihrer endlosen schmerzhaften Pein zu helfen, bieten sie sich an, professionell der ganzen Sache ein Ende zu bereiten. Wahrscheinlich wird es irgendwann Prämien an den Hausarzt geben, wenn er die alte Oma zur Sterbehilfe in eine freundliche Klinik überweist, bezahlt von der gesetzlichen Krankenkasse. Und wieder sind die Mitglieder privater Kassen im Vorteil, sie erhalten den Giftcocktail aus der Hand des Chefarztes.

Frage: Aber was ist die Alternative?

Folge der Lehre des Felix Cyano und Du wirst auferstehen als Lichtmensch. Das soll das Ziel sein. Ich empfehle nichts, was ich nicht selbst vorgelebt und ausprobiert habe. Es ist ein Selbstexperiment das meine Theorie belegen oder wiederlegen soll. Nur so kann ich es beweisen. Sonst bin ich genauso ein Theoretiker wie jene, die eine wirkungsvolle gesunde Lebensweise erfinden und dann an Zucker Typ II sterben.

Mein Versuch isst es einen Weg zu finden, der es Jedem ermöglicht auf eine entspannte Weise die Transformation des eigenen Körpers erleben zu können.

Frage: Wie sieht dieser Transformationsprozess aus? Ist er riskant?

FC. Er beginnt mit der Umstellung der Ernährung, das ist der Schlüssel. Nur ein fettfreier Körper kann seinen Metabolismus abschütteln. Abnehmen bedeutet, zu frieren. Wer also im Herbst oder Winter startet, sollte sich rechtzeitig nach genügend Wärmequellen umsehen. Der Speiseplan wird bunter. Die Variationen gesunder Ernährung sind mindestens genauso vielfältig wie die Varianten einer ungesunden Ernährung. Kennt man jedoch den Schlüssel und weiß um die Nebeneffekte, ist es keine Zauberei, sich in einen Lichtmenschen zu verwandeln. Es ist unsere ursprüngliche Existenz, der ursprüngliche genetische Code. Von den Heilslehren wird dieser Zustand als das große Ziel beschrieben. Dann ist man den Göttern nahe und wird den Tod nicht schmecken.
Nun muss man sich nur vorstellen was es für ein körperliches Gefühl ist, sich 25 bis 50 Kilogramm und mehr befreit zu haben. Alleine dadurch fällt eine enorme alltägliche Last von den Schultern. Auf einmal fühlt man sich leicht wie eine Gazelle. Man wird geistig aktiver und nimmt seine Umwelt sehr viel intensiver wahr. Uralte Zipperlein verschwinden nach und nach wie von selbst.

Interview mit Felix Cyano

Interview mit Felix Cyano

Es ist ein einschneidender Prozess  der jedoch sehr schnell belohnt wird. Dass man sich befreit, wird körperlich und mental erfahrbar. Das gibt Vertrauen, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.

Frage: Was sind Ihre weiteren Pläne?

FC. Dem Erleuchteten stehen zwei Wege offen, so er den letzten Schritt vollzogen hat. Entweder er entschwindet endgültig im Licht, oder er kehrt zurück und weist seinen Brüdern und Schwestern den Weg. Die die zurück kehren, haben es nicht leicht. Ihre Mission endete nicht selten im Martyrium. Zum Glück wird man heute nicht gleich für seine unorthodoxen Gedanken verbrannt. Heute wird man dezent in Nervenkliniken geheilt.

Als Schlusssatz klingt das ziemlich negativ. Wir haben das Internet. Endlich sind all diese Erfahrungen und Gedankengebäude für jeden speicherbar und abrufbar, für immer. Institutionen regulieren, bewerteten, zensieren und verbieten, das Internet entgeht auf subversive Weise dieser Kontrolle, noch. Jeder kann es lesen, recherchieren und sich seinen eigenen Reim darauf machen. Alle Informationen  sind nur einen Knopfdruck entfernt. Ich kann eine chinesische Studie über DNA-Experimente online übersetzt lesen, von der ich ohne Internet nie erfahren hätte. Das Internet ist ein Werk Lucifers. Wer Lust hat an der Erkenntnis – der Pronoia – kommt mit dem Internet ans Ziel.

Om Mani Padme Hum.

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Die grüne Tara hält in beiden Händen die Blüten des blauen Lotus. Der blaue Lotus ist in der buddhistischen Ikonografie eine wichtige Reliquie auf dem Wege zur Erleuchtung. Für den Reisenden ins Licht ist der blaue Lotus hilfreich.

Im Verlaufe der Wandlung wird der Thymus befreit. Er erzeugt mächtige Gefühle. Diese müssen mit großem Fleiß und viel Willenskraft gebändigt werden. Durch die beschleunigte Wahrnehmung und die schnelleren Gedanken erscheinen  einem Reisenden die Gespräche oft als merkwürdig und er  reagiert schnell ungehalten. Er fühlt sich ungerecht behandelt und in seinem Selbstwert beleidigend unterschätzt. Den mächtigen Zorn der dabei entsteht, gilt es in produktive Bahnen zu lenken.
Der blaue Lotus bietet die nötige Distanz, sich selbst wie einen Akteur in einer interessanten Vorstellung zu beobachten. Man ist bei sich und hat die entspannte Entfernung zu den Ereignissen.

Für die alltägliche Entspannung reichen ein bis zwei Teelöffel der Blüte zum Tee der sowieso aufgebrüht wird. Zum morgendlichen Tee also die empfohlene Menge geben und wie gewohnt zubereiten.

Blauen Lotus kann man aber auch in trockenen Rotwein einlegen. Nach dem öffnen der Flasche einen Schluck abgießen und drei bis vier Löffel hinein geben. den Wein dann zwei bis drei Tage stehen lassen und gut gekühlt servieren.

Der blaue Lotus ist farbliche Bereicherung eines jeden Salates und kann selbstverständlich auch verzehrt werden. Hier dienen eher die Farbwirkstoffe.

Letztendlich kann man den blauen Lotus auch rauchen. In Thailand wird er dafür frisch gepflückt unter einem Bügeleisen blitzgetrocknet und dann das Blatt wie ein Zigarillo zusammengerollt. Ein Ende anzünden und rauchen wie eine Zigarette. Deutliche Gemütsveränderungen treten erst nach dem Genuss mehrer  Blaumänner auf. Der sehr milde Rauch kann problemlos möglichst tief, auch für einen Nichtraucher, inhaliert werden. Wichtig dabei, den Rauch so lange wie Möglich in der Lunge zu behalten. Der Blütenwirkstoff diffundiert nur langsam ins menschliche Gewebe, erfährt dort jedoch eine gewisse Akkumulation. Für meditative Zwecke sollte daher ein Vorlauf von zwei bis drei Tagen geplant werden. Flankiert mit den richtig gewürzten morgendlichen Tees steht einer entspannten Reise in die Weiten des Universums nichts im Wege. Die entsprechenden Techniken für die meditative Entspannung sind vielfältig. Einmalig ist die Unterstützung durch die grüne Tara.