Evolutionstheorie

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Endoparasitismus – Evolution als symbiontischer Krieg

2014-03-31T22:12:32+01:00Von |

Darwin interpretierte die biologische Geschichte der Erde als Verbesserung von Eigenschaften, was Vorteile verschaffte. So setzte sich das Bessere im Wettbewerb der Organismen durch, mit dem Mensch als höchste Stufe in diesem Prozess. Seit den späten 50er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde Darwins Vorstellung von Evolution durch die neu entwickelte Endosymbiontentheorie (EST) relativiert. Die EST setzt an den Beginn der Evolution die Symbiose zweier grundsätzlich verschiedener Lebensformen, Bakterien und Protisten. Protisten besitzen im Unterschied zu Bakterien einen Zellkern. Sie sind Einzeller und ihr Stoffwechsel basiert auf Kohlenhydraten.

Zweites Interview

2014-04-06T02:34:23+01:00Von |

Ihrer entwicklungsgeschichtlichen Herkunft nach gehören die Mitochondrien zu den Eukaryoten. Es handelt sich dabei um Einzeller mit einem Zellkern und sind so gut in ihrem Körperbau von anderen Lebensformen unterscheiden. Eukaryoten haben die menschlichen Vorläuferzellen, die unter Prokaryoten zusammengefasst werden, vor ca. 600 bis 750 Millionen Jahren einverleibt und ihrem eigenen Stoffwechsel dienstbar gemacht. Anders als in der darwinschen Evolutionstheorie würde ich daher die Evolution als mikrobiologischen Kampf zwischen Eukaryoten und den Prokaryoten beschreiben. Es ist ein permanenter Kampf um die Vorherrschaft des besiedelten Körpers, ein Kampf um die Definitionsgewalt über die Gene.

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