Wie schnell abnehmen?

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Mit der Cyano-Diät kann man sehr schnell abnehmen. Beachte, Abnehmen belastet Deinen Organismus, je schneller Du abnimmst umso stärker. Über Jahre angefuttertes Fett ist wie ein Archiv. Jede abgeschmolzene Schicht legt eine vergangene körperliche Verfassung frei. Fett konserviert perfekt. Daher ist es beim schnellen Abnehmen noch wichtiger, regelmäßig die Drüsen Leber und Nieren zu spülen.

Achtung, diese Diät darf nur bei guter gesundheitlicher Verfassung durchgeführt werden. Bei Zweifeln lieber vorher Hausarzt konsultieren. Solltest Du Dich dauerhaft sehr unwohl fühlen, schraube unbedingt einen Gang runter. Und so geht’s.

Beim Abnehmen geht es in erster Linie um die Verbrennung von Körperfett. Mit der Kohlenhydratreduktion bei der Ernährung wird der Organismus gezwungen, eigene Reserven zu verdauen. Dies beginnt zunächst mit den eingelagerten Energiereserven in der Leber und im Muskelgewebe. Erst wenn diese Reserven aufgebraucht sind, geht es ans Bauchfett. Bei der täglichen morgendlichen Kontrolle des Blutzuckerwertes kann dies gut beobachtet werden. Mit der Diät beginnt der Blutzucker zu sinken, ohne dass es zu einer signifikanten Gewichtsreduktion kommt. Sind die Depots in Leber und Muskeln aufgebraucht, sinkt der Blutzucker erneut. Mit dem weiteren Sinken des Zuckers beginnt nun der Körper auch Bauchfett zu verbrennen.

Über den gesamten Zeitraum wird die Zufuhr von Kohlenhydraten und Fett möglichst komplett gestoppt. Vor den Mahlzeiten jeweils 5 Gramm Guarkernmehl einnehmen. Guar hilft, die Blutzucker- und Blutfettwerte um bis zu 30% zu senken.

Geleichzeitig ist es wichtig, das im Gewebe aufgestaute Wasser auszuscheiden. Hierfür hat sich als preiswertes Mittel der tägliche Verzehr von Wacholderbeeren bewährt. Langsam mit einigen wenigen Beeren beginnen und die Dosis langsam steigern. Die Wacholderbeeren regen die Nierentätigkeit an und angesammeltes Wasser wird drainiert. Es ist also ein gewünschtes Ziel, häufig pullern zu gehen. Die Wasserreduktion hilft dem Herzen und senkt deutlicher das Körpergewicht als das verbrannte Fett.

In der ersten Phase wird der Darm saniert. Achtung, dies erzeugt Durchfall und Blähungen die aber nach einer Woche beendet sein sollten. Viel trinken, für den Durst einfach Salz lecken. KEINE Elektrolyte einnehmen.

Morgens: zuerst ein großer Becher Brottrunk, dazu etwas noch möglichst unreifes also saures Obst und eine getrocknete Pflaume, eine Scheibe frisches Vollkornschrotbrot auf Sauerteigbasis, am Wochenende ein Ei (gekocht oder gebraten oder als Omelett), möglichst saurer magerer Joghurt, Jasmintee (schwarz oder grün), alles in vernünftigen Maßen. Nach dem Essen sollte ein leichtes Hungergefühl bleiben. Bewusst essen, keine Ablenkung und auf das Essen konzentrieren.

Mittags: Salatvariationen mit Joghurtdressing, dazu eine Scheibe Brot (wie oben), Jasmintee, Mineralwasser

Nachmittags: eine Handvoll gesalzene Erdnüsse, dazu viel Mineralwasser

Abends: Salatvariation mit Eiweißquelle (Shrimps, magerer Fisch, gekochtes Ei, magerer Schnittkäse), eine Scheibe Brot (wie oben), Jasmintee, Mineralwasser.

Bei anfänglichen Hungerattacken nach Belieben frische Radieschen knabbern, bewährt haben sich auch zuckerfreie Kaugummis.

Nach dieser ersten Stufe ist der Blähbauch zurückgegangen. Die Verdauungsorgane können nicht mehr ganz so schnell die aufgenommene Nahrung verwerten. Jetzt beginnt die zweite Stufe.

Morgens: ein Ei mit zusätzlicher Eiweißquelle (wie oben), Joghurt, frisches Gemüse, Jasmintee

Mittags: Salatvariationen mit Eiweiß (kein Käse), Joghurt, Jsmintee, Mineralwasser

Nachmittags: Handvoll gesalzene Erdnüsse oder Cashewkerne, dazu viel Mineralwasser

Abends: Salatvariation mit Eiweißquelle, frisches Gemüse, Jasmintee, Mineralwasser

Diese Produkte aus der Ernährung ausschließen:  Backwaren, Brot, Brötchen, Kuchen, Kekse, Müsli-Riegel, Pizza, Wurst, Käse, süßes Obst, Fruchtsäfte, keine Fertigprodukte sie enthalten alle Zucker und Stärke, alles Zuckerhaltige, Kartoffeln, Reis, Nudeln,

Erlaubt sind Eiweiß und Ballaststoffe.

Möglichst rohes Gemüse (Mohrrüben, Radieschen, Paprika, Rote Beete, Broccoli, Kohl, Zucchini, Sprossen, Gurke etc.), Blattsalate, Chinakohl, Wasabi (nicht den 3%igen „Extrakt“), viel Chili, Erbsen, Kichererbsen, Bohnen, Linsen, unreifes saures Obst, fettarmer Fisch, Hühnerbrust, Shrimps

Immer gut würzen: Kreuzkümmel, Schwarzkümmel, Kümmel, Chili, Knoblauch.

Viele frische Kräuter verwenden.

 

2013-11-29T03:40:35+00:00By |